Montag, 14. Februar 2011

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Auch weite Teile Afrikas hatten einmal (zu großen Teilen matriarchal organisierte) Clanstrukturen mit weiblich und männlich geprägten spirituellen Riten, auf den Feldern wuchsen verschiedenes Obst, Gemüse und Getreide, das entweder selber verzehrt oder auf lokalen Märkten verkauft wurde. Interessant ist da der Vergleich zu den Lebensformen der Frauen von Juchitan in Mexiko, siehe Eintrag unten. Dann kamen die Raubritter der Pascha-Paradiese auch nach Afrika mit ihren ideologisch religiösen Rüstzeugen, erst das Christentum, dann der Islam, wenige dienende afrikanische StiefelträgerInnen der Pascha-Paradiese profitierten von der Kolonisierung, viele wurden und werden versklavt. Nun flüchten immer mehr Menschen und kommen selber in die Pascha-Paradiese.
14. Februar 2011: Flüchtlingswelle. Tunesien riegelt seinen Küsten-streifen ab. Die italienische Regierung rief den humanitären Notstand aus, was dem Zivilschutz außergewöhnliche Befugnisse verschafft."
http://derstandard.at/1297216264702/Fluechtlingswelle-Tunesien-riegelt-seinen-Kuestenstreifen-ab







Noch einmal der ISLA-Eintrag vom 25. Januar 2011:
"Man kann an einem Morgen Blumen in Kenia schneiden, und am nächsten Morgen kann man sie in Deutschland auf dem Markt kaufen.« Dafür gebe es die Infrastruktur, aber um in der Regenzeit Nahrungsmittel in entlegene Regionen Kenias zu transportieren, müsse das Militär Hilfstransporte organisieren. So skizzierte die kenianische Landwirtschaftsministerin Dr. Sally Kosgei das Problem der Ernährungssicherheit in einer globalisierten Agrarwirtschaft.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/189245.kleinbauern-unter-ferner-liefen.html
Für die vielen Kleinbauern des Landes stünden keine ausreichenden Lager- und Transportmöglichkeiten zur Verfügung, was dazu führe, das bereits eingebrachte Ernten unbrauchbar würden ...
»Business ist nicht der Weg«, sagte Hans R. Herren in Berlin. Damit meint der Mitverfasser des Weltagrarberichtes und Direktor des Millennium Institute in Washington vor allem das Geschäft der großen Nahrungsmittelkonzerne. Schon jetzt lägen »siebzig Prozent des Saatgutes in den Händen weniger Konzerne«. Da dränge sich die Frage auf, ob wir uns von diesen Konzernen vorschreiben lassen wollen, was auf unsere Teller kommt. Statt es riesigen Lebensmittel-konzernen zu erleichtern, ein Monopol für Nahrungsmittelproduktion zu erlangen und dadurch den Hunger eher zu vergrößern, sei die Förderung von lokalen Kleinproduzenten der richtige Weg ...





Dyborn C. Chibonga von der »National Smallholder Farmers Association of Malawi«, in der mehr als 100 000 Kleinbauern organisiert sind, berichtete, was die Regierung Malawis mit poli-tischem Willen bewirkt hat. Gegen die Interessen der Geber-gemeinschaft, speziell der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds, habe Malawi seine eigenen Vorstellungen von ländlicher Entwicklung und Agrarpolitik entwickelt und durchgesetzt. Durch die gezielte Förderung von Kleinbauern könne Malawi mittlerweile nicht nur seine Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aus eigener Produktion versorgen, sondern gar einen Überschuss produzieren."








Update:




Ist dieses Beispiel eines Kommentators richtig? "Hätte nicht die protektionistische Wirtschftspolitik der EU nicht die Afrikanische Wirtschaft einerseits blockiet und andererseits ausgeplündert, würde es nicht so viel Armut und daher "Wirtschaftsflüchtlinge" geben!! Die Heuschrecken wirken devastierend - ein Beispiel: Daß Europa mit sündteuer gewonnenem Süßwasser in Spanien Kartoffel produziert die mit Unsummen EU-Agrarsubventionen nach Afrika exportiert und dort billiger angeboten werden als die einheimische Kartoffel, macht wirklich wütend!" (Siehe ISLA-Eintrag "Die Sklaven Europas" und dort z.B. den Film in der ARD-Mediathek "Essen ist Leben")


















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