Dienstag, 18. Januar 2011

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Alexandra Bader, Ceiberweiber Österreich:
(Mit Dank aus Köln für die Artikel zum Thema "Dirty Tricks". Jeder Beitrag über Mittel und Methoden hilft mit, die Netze zu zerschlagen. Das gilt natürlich auch für Methoden von männlichen (Wirtschafts-)Faschisten gegenüber Frauen. Methoden angewendet mit dem Ziel, zu zersetzen, zu demütigen, zutiefst zu verletzen.
Wir holen uns jede/n einzelnen. Auch aus dem hilfsdienenden und privaten Umfeld.)






"Es ist patriotisch, allen Menschen eine Krankenversicherung zu-kommen zu lassen, und aus europäischer Sicht schockierend, dass Sie deswegen von Ihren Gegnern wahlweise als Hitler oder als Stalin porträtiert werden. Es ist auch patriotisch, Sozialausgaben zu steigern, wenn die Not der Menschen dies erfordert, in Arbeitsplätze zu investieren. Es wäre unpatriotisch, in erster Linie den Banken zu helfen, die dann ja doch wieder nur undankbar sind und Boni in einer Höhe ausbezahlen, dass man damit allen Hunger auf der Welt besiegen könnte. Es ist nicht unpatriotisch, Truppen nach Hause zu holen, statt zuzulassen, dass sie sich in Situationen aufreiben, wo sie nicht gewinnen können.






Nur wer auch versteht, dass andere Menschen für ihr Land eintreten, in ihm leben wollen, frei, unter Achtung der Menschenrechte, frei, zu wählen, wo sie wohnen, wen sie lieben, was sie tun, kann wirklich für sein eigenes Land eintreten. Wir in Europa verstehen, dass Sie für die Vereinigten Staaten eintreten, und dass die Brutalität in der amerikanischen Politik dieses Engagement gefährdet. Wir können Sie dabei unterstützen, indem wir uns ebenfalls dazu artikulieren, kritisch, aber auch auf Parallelen hinweisend, denn Hassprediger gibt es auch in Europa.






Es ist auch unfassbar, dass die Rechte sie als Muslim diffamiert - es ist an sich nicht diffamierend, aber wenn jemand kein Muslim ist, wird es in der Absicht behauptet, zu stigmatisieren. Heuchlerisch und bigott, wie die amerikanische Rechte ist, verfällt sie jetzt in Gebetsaufrufe, statt sich darauf zu besinnen, dass sie permanent gegen Sie und Ihre Regierung gehetzt hat. Sie instrumentalisiert das Christentum, ohne christlich zu sein und zu handeln. Wahrscheinlich unterschätzen wir in Europa, was dies bewirkt, etwa via Fox News, wo ja besonders aggressive PolitikerInnen, die es nicht ins Weiße Haus schaffen, Arbeit finden. Viel an Enttäuschung über Sie ist auch dem geschuldet, dass wir uns das am besten vorstellen können, was wir kennen, wo es zumindest vergleichbares gibt."

















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