Donnerstag, 27. Januar 2011

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"Der größte Kritiker der privaten Versicherungsdienstleister, Albrecht Müller, wird diesbezüglich noch deutlicher. Für ihn sind die gesetz-liche Rente als auch die anderen solidarischen Sicherungssysteme bewusst der Erosion preisgegeben worden, um den privaten Interessen der Versicherungskonzerne und Banken Geschäftsfelder zu eröffnen. Der Betreiber der NachDenkSeiten verweist auf den Film Rentenangst der ARD.




... Man wird nun unverhohlen Zeuge, welche Konsequenzen das 1998 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily initiierte Personalaustauschprogramm „Seitenwechsel“ mit sich bringt. Im Zuge dieses Austauschs beziehen seit 2004 Vertreter von Konzernen Posten in den Bundesministerien (und stehen dabei weiter auf der Gehaltsliste der Firmen), während umgekehrt Bundesbeamte Zugang zu der freien Wirtschaft erhalten. Diese bedenkliche Kompetenzen-vermischung fördert weniger unabhängiger Beratung, als die Möglichkeit für Lobbyisten sich ihre Gesetze in den Ministerien selber zu schreiben – und das grenzt an politischer Korruption."
















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