Freitag, 28. Januar 2011

.
















"Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist?" Ja! Auch in Deutschland. In Deutschland, in dem sich Teile der Armee auch mit Demonstranten verbünden können. In Deutschland, in dem es langsam aus der Mode kommt, sich seinem und seiner Nächsten oder Nachbarn als Spitzelkriegsnutte zu nähern. Um ein Haus für das unbesorgte Gespräch über Bäume zu bauen, ist ein effektives Handlungsprogramm notwendig. Das exemplarische Ausräuchern mit Kräutern einzelner Hütten aus dem Netzwerk beispielsweise immer dann, wenn wieder eine Idee abgezapft wurde. Oder die spontane Versammlung vor der Haustür der Herren und Damen, die ernsthaft davon überzeugt werden müssen, eine Aussage zu tätigen, die zu meiner Honorarzahlung als Entschädigung führt, welche dann in den Holdenhof investiert werden kann. Dort sind alle Wohlmeinenden willkommen. Auch zu einem Gespräch über Bäume.
Man kann sich jetzt in Ruhe überlegen, was besser ist: Öffentlicher Besuch mit ernsthafter Überredung. Oder eine bereits vorher getätigte freiwillige Aussage. Da ich das Internet nicht immer als sehr zuverlässig bei der Verbreitung von Informationen ansehe, kommen natürlich auch andere Kommunikationsmittel zum Zug.
(Bild: Isis. Susan Seddon-Boulet)


















.