Donnerstag, 9. Dezember 2010

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Ein kleiner Abendspaziergang durch den Park. Manch verständnis-voller Satz zur Planung klingt schön. Die Kommentare dazu eher weniger.
Es geht um Zukunft. Es geht um Schule. Auch die Grundschule am Park hat es leider nicht überlebt, denn die Anmeldungen für die leistungsstarke Grundschule Gereonswall mit Schülern sehr vieler verschiedener Nationen sind immer weiter herunter gegangen. Es gab da zwar einige Unstimmigkeiten und Merkwürdigkeiten beim Anmeldeverfahren, das aber wurde dann dementiert.
Merkwürdig gezählt und doppelt gemoppelt wurde in der weiter entfernt liegenden und angeblich reformpädagogischen Grundschule, die jetzt in das 75 Millionen-Schulprojekt am Klingelpützpark integriert werden soll. Es ist doch ganz praktisch, wenn beispiels-weise in der Bärenklasse Jahrgänge zusammen unterrichtet werden. Das gibt Freiraum zum Zählen. Eigentlich hätte diese Grundschule wegen zu wenig Schülern bereits vor Jahren schließen müssen (O-Ton vor Eltern). Abgesehen von zahlreichen anderen Vorfällen, wie viele Eltern und die Mutter und Politolgin mit diesem Themen-schwerpunkt leider feststellen mußten.
Es war einmal ein total gutherziger Stifter und Bauunternehmer, der gerne in ein 75-Millionen-Euro-Projekt investieren wollte. Und nun brennen die Lichter im schönen Park auf Bahnhofsklo-Niveau, Mütter wollen mit ihren Kindern aus diversen Gründen seit einigen Monaten lieber woanders spielen und irgendein Hundehasser verteilt jetzt Gift im Park. Frage: Nicht nur an deutsche Hunde mit kleinen Nasen?
Nein, so etwas kann nicht sein. Denn wenn ein Projekt nach außen so bunt blinkt, dann ist alles gut. Was sind schon ein paar Bäume?
Es soll schonend verändert werden und in aller Ruhe, so sagt man. Und Eltern sollten natürlich Vertrauen in die Schule haben, die ihre Kinder bilden will. Mancher Untergrund allerdings ist nicht nur in Köln sehr unruhig, wie wir wissen. Denn letzten Endes wird vieles wirklich gut.


















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