Mittwoch, 8. Dezember 2010

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Die Großkonzern-Diktatur geht überall ihrem Ende entgegen. Unabhängig davon, welche Partei gerade regiert und wer aus welcher Partei sich in Netzwerken verstrickt hat, die mit allen Mitteln arbeiten. Netzwerke, die Nebenkriegsschauplätze errichten. Die dem religiösen Fundamentalismus weltweit Nahrung geben und Lunte legen, damit nicht gemeinsam die Tore und Türen eingerannt werden überall dort, wo sich asozial einige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.
Früher beruhigte man die Leute, es hätten doch alle etwas von diesen Strukturen, jeder hätte Arbeit und ein gesichertes Einkommen. All das hat sich als Lügenmärchen, als Beruhigungspille erwiesen. Es wurden viele Pillen verteilt. Pillen, die entweder ruhig stellen sollten oder aber den Wut-Virus enthielten. Manchmal zum Amoklauf führten. Alleine oder mit begleitendem Killerkommando. Medial aufgepeppt versetzt eine Katastrophe die Leute in Angst und Schrecken und hält sie starr und ruhig. "Die Schock-Strategie - Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus" war eines der meist verkauften Bücher der letzten Jahre. Katastrophen versetzen Menschen in Schockstarre, in Angst, in Wut. Katastrophen zerstören und dann kann wieder neu aufgebaut werden. Ganz ohne Widerstand.
Aber auch diese Mittel werden immer mehr bekannt und damit unwirksam. Es bleibt als letztes Mittel, die Leute aus verschiedenen Männer-Religionen aufeinander losgehen zu lassen. Denn die Männer-Religion garantiert einen letzten Rest an Würde des vom asozialen Kapitalismus angekratzten Egos.
Wer hat dafür gesorgt, dass es in Jerusalem Buslinien gibt, in denen Männer und Frauen getrennt sitzen müssen? Wer sorgt dafür, dass ein extremistischer Islam mit wahnwitzigen Verhüllungsvorschriften für Frauen sich jahrelang verbreitet hat?
Die nicht vorhandene Verteilungsgerechtigkeit ist eine der größten Ursachen für religiöse Wahnvorstellungen wie der Ungleichheit von Mann und Frau. Wer sich wie der letzte Dreck fühlt, weil er keine Anerkennung findet, keinen Job, wer sich selbst als kleiner Dackel sieht, ist froh, wenn es ein Tier gibt, dass noch kleiner ist als er selbst. Und das er dann auch an der Leine führen kann. Die Fotze Frau. Wahlweise die Heilige Mutter. Und wer kommt in die Hölle?
Es gibt GegnerInnen dieser Großkonzern-Strukturen überall. Auch in allen Parteien. Wer lässt diese Strukturen noch schützen? Was würde passieren, wenn PolizistInnen, (Lady, es ist übrigens besser, wie im Video gesehen in der ersten Reihe die Unsicherheit zu zeigen als sich grinsend in die zweite Reihe zu stellen zusammen mit Kollegen, die das irgendwie schon richten werden), was würde passieren, wenn Soldaten beim Einsatz im Inneren, wenn Geheimdienste beim Einsatz im Inneren (ja ja, das gibt es natürlich überhaupt nicht, ich weiß) nicht mehr ihren Körper und ihren Kopf hinhalten müssen, sich statt-dessen offiziell! und nicht erst nach ihrer Pensionierung einreihen in den Protest? Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass so etwas passiert.



















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