Donnerstag, 28. Oktober 2010

.















"Auf der anderen Seite liegt die besondere Brisanz von Stuttgart 21 darin, dass sich Menschen aus anderen Städten solidarisch erklären, weil sie vor ähnlichen Problemen in ihrer Stadt stehen. Ich denke da an die Bewegung "Recht auf Stadt" in Hamburg oder Widerstand gegen die Gentrifizierung in den Berliner Bezirken Prenzlauer Berg oder Friedrichshain. In meinem Viertel Köln-Ehrenfeld gibt es massive Konflikte um das Helios-Gelände. Ich denke, die Menschen sehen da klare Bezüge zwischen ihrer Situation und dem, was die Stuttgarter da auf die Beine stellen. So etwas könnte mit Lobbypedia zusammengeführt werden. Es wäre ohne weiteres möglich, eigene Abteilungen zu anderen innerstädtischen Bauvorhaben und den Lobby-verstrickungen hinter den Kulissen aufzubauen."






Und hier andere Unternehmer-Stimmen: Stuttgart, 28. Oktober 2010. Die bislang 309 Unternehmerinnen und Unternehmer gegen Stuttgart 21, Unternehmer gegen S21, "stellen sich einseitiger IHK-Propaganda entgegen. Unternehmerische Verantwortung und Lebensqualität stehen für Unternehmer gegen S21 vor Profitgier und Spekulationsgeschäften. Prestigeprojekte, die gegenüber der Mehr-heit der Bevölkerung nur mithilfe brutaler Polizeieinsätze durchge-setzt werden können, lehnen sie ab. Gleichzeitig setzen sie sich für das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ein."



















.