Freitag, 27. August 2010

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"Es tut uns leid, dass ihr so viele Überstunden machen müsst. Wir sind keine Spinner und keine Fortschrittsverweigerer".




"Die Kritik entzündet sich aber nicht nur an den hohen Kosten, sondern auch an den möglichen Folgen des Baus. Der Grund: Ein von der Deutschen Bahn selbst in Auftrag gegebenes Gutachten eines Stuttgarter Ingenieurbüros war zu dem Ergebnis gekommen, dass der Untergrund in der baden-württembergischen Hauptstadt für das Projekt ungeeignet sei, da er voller Hohlräume sei, in die das Grundwasser bei den unterirdischen Sprengungen gelangen würde. Für den "Stern" hat der Tübinger Geologe Jakob Sierig das Gutachten analysiert. Sein Schluss: "Bei 'Stuttgart 21' geht es nicht um mögliche Risse in Häusern, es geht um mögliche Krater, in denen Häuser verschwinden können. Es geht um Menschenleben ...
Dieser Freitag soll ein großer Tag werden. Von 19 Uhr an werden mehr als 50.000 Demonstranten erwartet, die auf einer Groß-kundgebung vor der Baustelle und dem Landtag gegen das Milliardenprojekt "Stuttgart 21" protestieren und für den Erhalt ihres alten Bahnhofs sowie die Umwelt in ihrer Stadt lautstark die Stimme erheben wollen."
















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