Sonntag, 29. August 2010

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Ein Trigger-Telefonat und ein Märchen für mich mit ein paar größeren Seiten-hieben. Woaw! Sehr professionell! Habe ich doch tatsächlich gestern abend vergeblich den Anzünder gesucht. Aber das Wichtigste war wohl wieder mal, den Eindruck zu hinterlassen, dass das Gesicht und die roten Haare einfach nicht auf dominant autoritäre Männer mit institutionellem Verdrängungsfaktor wirken will. Wie schön, dass da das Glück wenigstens diese netten Fußpflegerinnen mit Tatoo heimsucht, die vor lauter Liebe spontan mit diesen harten Kerlen in Uniform zusammengezogen sind. Gut, die Masche kennen wir ja. Was dem fremdgeführten Führervolk mit aggressiv-depressiven Anfällen und merkwürdig arrogantem Mitleid für etwas freiheitlich gesinnte Menschen eben noch so alles an Geschichten zum Weitersagen erzählt wird oder aber im eigenen Bewusstsein, vor allem aber im Unterbewusstsein einfällt. Das Psychologie-Lexikon muss in diesem Fall nicht mehr aus dem Schrank geholt werden. Es reicht ein kurzer Augenblick, um festzustellen, ob sich der Lackmus-Streifen verfärbt hat. Dann geht es mit dem Motorrad durch die sichtbar gemachte Papp-Wand. Deren Bestand für mich schon lange kein Geheimnis mehr ist. Ich gehe im übrigen davon aus, dass die zitierte Bemerkung gestern abend auch kein Zufall war: "es ist in meinem Umfeld auch vorgekommen, dass eine sehr intelligente und kreative Frau erst mit allen möglichen Mitteln verunsichert wurde, und sie dann Hilfe und eine Hand gereicht bekam von einer Gruppe. Nun triggert sie mir mein Abendessen. Was mich auch in diesem Fall sehr traurig macht. Das sind die Methoden autoritärer Psycho-gruppen: Leute, die man haben will, werden instabil gemacht. Dann reicht man ihnen die Hand. Es können zwei verschiedenen Fronten, zwei verschiedene Gruppen sein. Es kann aber auch dieselbe Gruppe sein."
Meiner Großmutter, zu der ich als Jugendliche nach jahrelangem Kontaktabbruch wieder fahren durfte, war es ein Anliegen, mit mir in Mozarts Zauberflöte zu gehen. Mir gefiel die Oper zwar nicht besonders. Aber es war gut gemeint. Und das war das Wesentliche. Das, was später in den letzten Jahren und insbesondere im letzten Jahr ihres Lebens passierte, kann ich mir bis heute nicht verzeihen. Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ich damals noch so gut wie nichts wußte. Mein Vater hingegen schon. Da bin ich mir heute sicher. Nur ertrinkt das menschliche Mass des Erträglichen leider manchmal vor lauter Vermischung und Arbeit im Alkohol. Es ist anstrengend, soviel Salz zu verstreuen, bis die Flaschen mit dem autoritären Anstrich nach und nach auftauchen.
















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