Dienstag, 24. August 2010

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Nur ganz kurz und anonym: "Eine 24/7-Überwachung ... liegt kostenmäßig mit Sicherheit im sechsstelligen Euro-Bereich und meiner Meinung nach wäre niemand bereit, so viel zu investieren, wenn er das Geld nicht doppelt und dreifach wieder zurück bekäme. "
Ja, mit manchen/m Kreativen oder hellsichtigem Schamanen-Schlau mit feuchtem Faktor lässt sich natürlich gut Geld verdienen. So hofft man. Als (paramilitärischer) Dienstleister gründet man ein eigenes Unter-nehmen und vermarktet lukrativ die abgezockten Ideen oder geht eine fruchtbare Zusammenarbeit ein. Es hat schon seinen Grund, dass einen mancher für blöd hält und hinter dem Rücken grinst über das goldene Kalb. Dessen Lippen sich manchmal allerdings auch von einem Ohr zum andern ziehen.
Die Konkurrenz stellt man mit paramilitärischen Mitteln besser ruhig. Am besten, nachdem man deren Ideen natürlich nicht vor dem Orgasmus abgezapft hat.
Aber es liegt eben immer auch ein gewisses Risiko darin, Gebäude mit fremdem und nicht bezahltem Gut höher und höher auf derart unruhigem Fundament zu errichten. Es besteht schon ein großes Risiko darin, zu versuchen, andere mit allen Mitteln und Methoden unter Kontrolle zu halten. Und sicher ist allen klar, dass sich daraus unbedingt ergibt die Frage des und der vertrauensvollen und schlagkräftigen Partner, die man sich suchen sollte. Und dann ist es natürlich noch ein gewaltiges Stück Arbeit an sich selbst, nicht nur Gestohlenes wieder zurückzuholen, das Honorar zu kassieren, sich für geleistete Dienste zu bedanken, und nicht auch noch ausgiebig Rache zu üben. Das sollte wirklich nicht auf dem langen Lernweg weiser Frauen liegen, die sehr darauf bedacht sein sollten, weder ihre Ideen noch ihre Fähigkeiten in falsche Hände zu geben.
Ich glaube, vor dem Hintergrund kann jede/r verstehen, weshalb mich solche Dinge oder das zuckersüsse Flöten in mein Ohr auf der Suche nach der nächsten Idee ein wenig unruhig und wütend machen, wie ich vor ein paar Tagen schrieb:
Meine sogenannten Träumereien sollen der Grund sein, dass man sich an die eigenen Worte nicht mehr erinnert? Meine Träumereien, die diverse Dienstleister bereits zu Geld gemacht haben, die mich selber natürlich am liebsten aus dem Spiel werfen würden? Ist die Aversion gegen Auberginen so groß, dass einem gesagt wird, man schreibe seit Jahren dasselbe Geschwurbel, habe nichts zu tun und daher freue er sich schon, nein, es ist natürlich keine echte Freude, sondern nur Schadenfreude, wenn Luca auf diese Welt kommt?
















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