Samstag, 24. Juli 2010

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'In allen Landen der Holle holten die Frauen, die jungen und die alten, nun ihre Spindeln, Spinnräder und Webrahmen hervor. Sie pflegten an den dunklen Abenden diese Künste, welche die Göttin ihnen vor langer Zeit schenkte. Wie schnurrten da die Rädchen, wie schwatzten da die Mädchen! Sie spannen mit ihren Geschichten auch ein trauliches Garn, nur eben keines aus Flachs."'
Aus: Heide Göttner-Abendroth, Frau Holle - Das Feenvolk der Dolomiten. Die großen Göttinnenmythen Mitteleuropas und der Alpen. Foto: "Hel" von Susan Seddon-Boulet.
Unsere ach so schlauen Macho-Männchen und ihre Stiefelträgerinnen. Also, auf geht's, Freunde und Freundinnen der Nacht: Wer nicht zum Jagen getragen werden muß, der kann ja zum Beispiel ganz viel Interesse zeigen und die E-mail-Adresse hinterlassen. Bei Politically Incorrect. Beispielsweise. Sich gerne einfangen lassen und dann dem arg aktiven Honigtopf viel Vergnügen wünschen beim sorgfältigen Sortieren von Freund und Feind! Und wie ich hier vor längerer Zeit schon mal schrieb: Immer daran denken. Man muß schon ganz in echt und authentisch labil wirken wollen, wenn man die diversen Honigtöpfe nicht nur im Internet bewusst besucht, die ganz anders abbiegen, als sie denn einst so öffentlichkeitswirksam blinkten. Comprendre?! Und noch ein Nachtrag: Natürlich! Man kann auch im Schafskostüm auftreten. Danke für diesen taufrischen Tipp an die individuelle Blogger-Werbung! Dass unsere schlauen und gut geführten Jungs jetzt der besseren Tarnung halber die T-Shirts von der Konkurrenz tragen, finde ich auch prima. Mit dem FBI-Druck auf dem Eigelstein, der MOSSAD beim Bäcker in der Innenstadt, die blaue Burka vor dem Dom, das Kopftuch in der Moschee und die CIA mit der Möhre in der Hand. Klasse! So was nenne ich vergnügliche Völkerverständigung nicht nur zu Karneval. Wer braucht da noch Massenmedien zur Unterhaltung?















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