Montag, 28. Juni 2010

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"Der Prozess gegen die Führung der ultraorthodoxen Beit-Jaakow-Schule in Imanuel avanciert jetzt zum symbolischen Kampf. Aschkenasim hatten ihre Kinder von sefardischen Kindern getrennt, angeblich, weil diese nicht religiös genug waren. Ein Kodex ver-pflichtete die Eltern, den Fernseh- oder Internetanschluss daheim zu kappen und Mädchen das Radfahren zu verbieten, um ihre »Un-schuld« zu bewahren. Gleichzeitig zwang er ihnen aschkenasische Gebetsformeln auf, denen die Kinder auch daheim folgen sollten.
Der Oberste Gerichtshof in Jerusalem befand, dass die Schulleitung die Kinder nicht nach religiösem Eifer, sondern nach ihrer Herkunft trennte. Dies sei rassistisch, und deswegen widerrechtlich. Das Gericht befahl den Eltern, alle Kinder gemeinsam zur Schule zu schicken, doch die Aschkenasen weigerten sich und erhielten deswegen eine Haftstrafe."















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