Freitag, 11. Juni 2010

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Puuuh ... Momentan kann es passieren, dass ich eine Callcenter-Freundlichkeit nicht richtig verstehe. Mein Fehler!
Gut zu sehen, dass es so viele Menschen gibt, die die Welt bunter gestalten wollen. :-) Und die drei muskulös aussehenden Jungs mit dem T-Shirt 'Blue Coast' wollen auch mehr Farbe in ihr Leben bringen? Jungs, Tipp an der Stelle: Die Luntenleger ticken manchmal ganz anders, als Ihr glaubt. Interessant wird es noch werden, aus dem Schatten ins Licht zu bringen, wer welche demokratischen Institutionen dazu missbraucht hat, eine angst-beissende Medien-Multimilliarden-Industrie auch in der sogenannten Medienmetropole Köln vor der Invasion von bösen BloggerInnen zu schützen. Ihr wisst doch, so ein Nahostkonflikt auf dem Schirm beispielsweise bringt richtig Quote und Kohle. Da muß man manchmal halt ein bisschen zündeln und den Zoff antreiben. Wer will, der lese Thomas Pynchon, Vineland. Ein Buchtitel von vielen. Und natürlich gehört das auch zum Markt: Die eigenen Eskapaden bis zum Exzess ausschlachten und die Kritik vermarkten.
Das Zusammenspiel von Medien und Politik hat streckenweise äußerst merkwürdige Ausmaße angenommen. Wenn man denn die Literatur nicht kennt. Und nicht nur manche schönheitschirugisch bearbeitete Kölner Politikerin ist nach ihren Äußerungen zu beurteilen ganz versessen darauf, endlich auch auf dem Bildschirm zu erscheinen. Fragt sich nur, auf welchem!
Ich schrieb mit viel Freude vor Jahren mal eine Seminararbeit über Technikfolgenabschätzung. Was allerdings das Primat der Politik gegenüber der Medien-Industrie betrifft, so habe ich diesen entscheidenden Faktor damals trotz allem vollkommen unterschätzt. Es wird Zeit, dass wir wieder eine real existierende Demokratie mit klaren und transparenten Regeln werden, die nicht nur für die Finanzmärkte gelten. Und nun viel Vergnügen bei der Weltmeister-schaft am Fernseher! Ich sehe Euch Couch-Potatoes dann hoffentlich recht bald auch beim Bloggen.
















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