Donnerstag, 17. Juni 2010

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"So scheint es der Bank zufolge plausibler, dass missglückte Spekulationsmanöver auf den Kaffeemärkten zu dem Preisanstieg geführt haben. Ebenso wie andere Rohstoffmärkte ist auch der Kaffeemarkt weitgehend in der Hand von Finanzinvestoren, Hedge-Fonds und Spekulanten. Die "Financial Times" berichtete, Hedge-Fonds hätten in London auf fallende Preise gewettet und sich zu ungünstigen Konditionen mit Kontrakten eindecken müssen, als der Markt gegen sie drehte.
Ob sich die Turbulenzen am Rohkaffeemarkt auch auf die Endpreise für deutsche Verbraucher auswirken können, ist fraglich. Der Deutsche Kaffee-Verband verweigerte jeglichen Kommentar zu Preisen, weil er kartellrechtliche Probleme fürchtet. Der Verband war erst vor wenigen Tagen vom deutschen Kartellamt mit einer Strafe belegt worden, weil er in einer Pressemitteilung auf bevorstehende Preiserhöhungen hingewiesen und damit eine Kartellbildung befördert habe. Auch die Unternehmen äußern sich nicht mehr zu Preisen."














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