Dienstag, 20. April 2010

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Ich habe den Eindruck, dass Frauen beim Schuhkauf langsam wieder ernst genommen werden: Er passt und ist bequem, genau das Richtige für anschwellende Füße auf heißen Sommerstraßen, der Preis ist in Ordnung. Wie die Produktionsbedingungen sind, wie das Lohnniveau, weiß ich in diesem Fall nicht. Hätte den Schuh gerne vor Ort im Laden gekauft, die Farbe war leider nicht da und bestellen können die einzelnen Läden (bis jetzt) nicht, was die Kundinnen im Internet ausgesucht haben. Mehr Farbe, Formen und Vielfalt? In den Zeiten des Aussterbens eines unabhängigen Fachhandels eine interessante Frage. Es gibt sogar Sandalen mit Ranken am Absatz, aber. Ich finde auf Trödelmärkten immer häufiger das, was mir gut gefällt. Die Händlerinnen sind oft vielgereiste Frauen mit gutem Geschmack und Sinn für ein sicheres Standbein. Was schon mal dazu führen kann, dass dort oder in kleinen Mode-Geschäften mit kleinen Labels Leute auftauchen, die jede Menge Sachen kaufen, um diese vollkommen kostenlos zu kopieren. Vor einigen Tagen hörte ich wieder davon. Die Beraterin des kleinen Geschäfts nicht nur mit schickem Strick wußte sogar, um welchen Konzern es sich in diesem Fall handelt. Es ist der Konzern, der kleine Lokale wegen phonetischer Namensähnlichkeit verklagt und vor Gericht auch noch Recht bekommt. "Tee" hört sich ja bekanntlich fast genauso an wie "Verrücktes Team". Ich rate auch in solchen Fällen zu verstärktem Bloggen mit Bildern.











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