Montag, 22. Februar 2010

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Nicht nur als Bürgerin und eben nicht als Untertanin, als Enkelin aus einer Täterfamilie und als Enkelin eines Polizisten, dessen eigene Ehefrau von den Ex-Kollegen verhaftet wurde, und der seine eigene Kollegen dabei aufgrund des Widerstands seiner Frau nicht mit der Dienstpistole erschoss, die dann nach kurzer Haftzeit nach Theresienstadt deportiert wurde, als Enkelin eines Polizisten, der nach dem Krieg trotz allem wieder für kurze Zeit als Revierleiter arbeitete, bis die Tuberkulose ihn zum Aufgeben zwang, die er sich in der unfreiwillig dienstfreien Zeit unter Tage geholt hatte, weise ich die unten zitierte antidemokratische und verantwortungslose Aussage entschieden zurück. Jede und jeder einzelne trägt Verantwortung dafür, dass sich Vergangenheit nicht wiederholt. Das ist ja gerade der Unterschied zwischen der Schuld eines Volkes für die Fehler der Vergangenheit, die es für die Nachgeborenen nicht gibt, und der Verantwortung auch der Nachgeborenen. Jede und jeder trägt diese Verantwortung innerhalb seiner und ihrer Wirkmacht. Und natürlich auch nicht nur als schwerpunktmässig gebildete Politologin und Referentin. Im übrigen klingt mir die unten zitierte Aussage doch zu sehr nach dem Versuch, den aktuellen Widerstand gegen (Wirtschafts-)faschisten und deren Netz-werkerInnen, StiefelträgerInnen und Handlangern zu diffamieren und zu kriminalisieren. Jede und jeder, die aktiv an diesem (Wirt-schafts-)faschismus mitwirkt, sei es nun in Unternehmen, oder sei es in staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, muß damit rechnen, zur ganz persönlichen Verantwortung gezogen zu werden. Im übrigen ist keine Organisation davor gefeit, durch extremistische, antisemitische oder autoritäre Psychogruppen und destruktive Kulte unterwandert zu werden. Und auch die Verzahnung zwischen Organisierter Kriminalität, Wirtschaft, Politik, Medien und Militär ist leider nicht zu unterschätzen genauso wie der Versuch ausländischer Dienste, durch Unterwanderung von staatlichen und kommerziellen Organisationen sich breit zu machen auf fremdem Boden. Da werden auch schon mal gerne Menschen in Diensten instrumentalisiert und gegen andere eingesetzt.
Leider wird allerdings auch in der aktuellen historischen Forschung, wie uns beispielsweise Daniele Ganser aus der Schweiz zeigt, immer offensichtlicher, dass Rechtsextreme sich professionell geschult unter linker Flagge bewegt haben und bewegen. Interessant übrigens in diesem Zusammenhang gerade der Hinweis im Live Traffic Feed auf "Eintritt für Juden und Hunde verboten". Das Bild "Olive Goddess" habe ich gerade eben statt unter diesen Beitrag darüber gesetzt. So, und wieder gilt: Nicht gegeneinander ausspielen lassen! Sei es als Fahnder, als Familienvater, als weisungsgebundene Staatsanwältin, als alleinerziehende Mutter, als Angestellte mit und ohne ausübende Religion: Alle haben wir Augen und Ohren. Und können uns hoffentlich bald zum Erfahrungsaustausch im Holdenhof treffen. Viel Vergnügen beim Beobachten, Begutachten und Jagen, Ladies! And Gentlemen!
Nachtrag: Bitte keinen Müll reden, sondern die Gehirnzellen benutzen, die doch hoffentlich vorhanden sind! Erschreckend, diese kollektivistische und autoritäre Hörigkeit, die die Gewissens-entscheidung einzelner vollkommen negiert und Verantwortung delegiert. Zur weiteren Argumentation siehe der Text oben sowie nicht nur Hannah Arendt oder andere zum Typus des Autoritär-Manipulativen, dem jedes Mittel recht ist und der sich daher hin und wieder auch gerne mit Kriegsfotzen umgibt, die gegen andere eingesetzt werden. Was als Energie dann wieder zurückfällt auf die Absender.




"Geschichtsrevisionismus ist eine Straftat (Stichwort Holocaust Verleugung). Das zu Verfolgen ist sache des Staates und der Polizei, da braucht man keine Hobby Links Nazis zu."











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