Dienstag, 26. Januar 2010

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Wenige Sekunden, nachdem ich vorhin den Artikel "Peres in Berlin: Unter wachsamen Augen" öffnete, erschien an meinem Bildschirm die Nachricht, dass in meinem sehr selektiv geführten Postfach ein Newsletter mit dem Schwerpunkt "Bert Hellinger" eingetrudelt ist. Ich zitiere: "Es gibt bei Mitgliedern einer Sippe eine Art von Gefühlen, die mit den persönlichen Erfahrungen der Betroffenen nichts zu tun haben. Dies sind übernommene Gefühle von Mitgliedern einer Herkunftsfamilie, die man gekannt hat, aber auch von solchen, denen man nie begegnet ist. Oftmals sind diese Wirkungen unheilvoll und krankmachend. Durch Sichtbarmachung und Bewusstwerdung dieser Verstrickungen kann Heil entstehen."
Ich hatte in diesem Blog bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass recht weit rechts außen stehende Organisationen diese Thematik der in christlichen Bildungsstätten gerne unterrichteten Familienaufstellung mit dem Bild einer festgefügten Ordnung der Familie im Kosmos missbrauchen, in manchen Fällen missbrauchen wohl auch aufgrund einer gewissen Furcht vor den Folgen von angeblichen Geistergedanken. Ich kann da aber beruhigen. Ich sehe keine Geisterarmee im Gleichschritt marschieren. Selbst Geister sollen sich nämlich nicht immer einig sein und hin und wieder zu Familienfehden neigen. Man kennt das ja. Ganz genau so wie im richtigen Leben. Ich bin aber natürlich dankbar für jede Inspiration, die ich dank intensiver Schulung auf einem langen inneren Weg zu würdigen weiß. Die Grafik oben zeigt das Cover eines autobiografischen Buches des Begründers der Gestalttherapie, Friedrich (Frederick) Salomon Perls - besser bekannt als Fritz Perls - Verworfenes und Wiedergefundenes aus meiner Mülltonne.










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