Montag, 25. Januar 2010

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(Etsy - Shop?) Die begründete Angst, dass kluge Frauen von Organisationen vereinnahmt werden, die anders ab-biegen, als sie denn öffentlich ihre Blinker setzen, oder dass die Matri-archatsforschung in die kommunis-tische, anarchistische, sozialistische oder gar in die nationalsozialistische Ecke abgedrängt wird wie im Fall der Matriarchatsforscherin Marija Gimbutas, lässt viele bunte Blüten entstehen, was sehr positive Effekte haben kann. Ich freue mich, dass die Kleidung von Frauen in den letzten Jahren sehr viel mehr widerspiegelt das vielfältige Spektrum an Kraft und Energie, das Frauen haben, die sich nicht mehr in den fatalen Dualismus von Hure und Heilige einbinden lassen wollen. Ich trage zum Beispiel sehr gerne lilafarbene Strickminikleider mit Piratenstiefeln. Außerdem verweise ich auf folgende ISLA-Einträge:






29. September 2009: Im Feedreader will mir gerade jemand sagen, dass ich gestern nacht in einem Buch über Fliegenpilze geblättert habe. Hmmh. Muß ich etwa schon wieder ins Psychologielexikon greifen? Update: Und da wir beim Thema sind: Ich sehe gerade, dass eine der lobenden Rezensenten zusammen mit einem amerikanischen Mineralprodukt bei Amazon auftritt. Es erscheint dort auch ein Verlag, der gerne MatriarchatsforscherInnen und SchamanInnen für sich vereinnahmt, für ihre Bücher aber in einem mir bekannten Fall ganz vergisst zu werben. Bei der Schamanen-Diskussion lümmelt sich der Verlagsvertreter auf dem Sofa nach meinem Eindruck eher als smarter Clown durch die Kulisse. Und noch was: Nicht überall, wo nach meiner Erfahrung mit dem Kostüm der Polizei geworben wird, ist auch Polizei drin. Man achte auf die Ängste vor den Echten. Ich war mir auch sicher, dass ich gesagt hatte, als Politologin einige Jahre als Referentin (Update: bei sehr bekannten politischen Stiftungen) mit dem Fachgebiet 'Extremismus und autoritäre Psychogruppen' gearbeitet zu haben.






16. Januar 2010: Da ich vorhin einige Bemerkungen zum "Inter-nationalen Goddess-Kongress - Politik und Spiritualität" auf einer Mailingliste gelesen habe, hier eine kurze Anmerkung:
Ich halte als Politologin die Arbeit der Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth für eine der wegweisenden und bodenständigen Werke in der Bundesrepublik Deutschland, ja, weltweit. Dass sie allzu psychologischen und esoterischen Deutungen gegenüber nicht aufgeschlossen ist, rechne ich persönlich ihr hoch an. Der weibliche Penisneid von Herrn Freud bei Frau Holle? Lieber nicht! Ich hörte einmal auf einer Kassette, wie den Fragesteller offenbar die Angst um sein bestes Stück zu der Bemerkung antrieb, er fände es wirklich nicht gut, als Sohngeliebter der Großen Göttin auf dem Altar nach der Heiligen Hochzeit geopfert zu werden. Wahrscheinlich hatte der arme Mann auch noch eine Spinnenphobie.
Dass sich Heide Göttner-Abendroth viele Feinde mit ihrer Arbeit gemacht hat, dürfte alleine aus der Thematik heraus klar sein.
Den Verlag, in dem ihr neues Buch "Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft" erschienen ist, finde ich allerdings etwas merkwürdig. Gut, man kann schon mal vergessen, die eigene Autorin bei Amazon mit ihrem neuen Buch anzukündigen. Vorankündigen? Das geht? Doch, das geht. Wie ich einer freundlichen Mitarbeiterin des Verlags vor einiger Zeit am Telefon sagte. Auf der Verlagsseite stand zu diesem Zeitpunkt leider auch kein Erscheinungsdatum des Buches, auf persönliche Nachfrage habe ich dann die Antwort bekommen und sofort bestellt, denn es war bereits lieferbar. Das alles kann halt mal vorkommen. Weniger prickelnd finde ich persönlich, wenn ich in diesem Umfeld online sehr softig dreinblickende Gurus mit Zopf, Esoterik-Sprech und Beinen oben auf der Couch sehe, die damit die anwesende Frau, in diesem Fall nicht Heide Göttner-Abendroth, mehr als lächerlich machen.









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