Samstag, 16. Januar 2010

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Da ich vorhin einige Bemerkungen zum "Internationalen Goddess-Kongress - Politik und Spiritualität" auf einer Mailingliste gelesen habe, hier eine kurze Anmerkung:
Ich halte als Politologin die Arbeit der Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth für eine der wegweisenden und bodenständigen Werke in der Bundesrepublik Deutschland, ja, weltweit. Dass sie allzu psychologischen und esoterischen Deutungen gegenüber nicht aufgeschlossen ist, rechne ich persönlich ihr hoch an. Der weibliche Penisneid von Herrn Freud bei Frau Holle? Lieber nicht! Ich hörte einmal auf einer Kassette, wie den Fragesteller offenbar die Angst um sein bestes Stück zu der Bemerkung antrieb, er fände es wirklich nicht gut, als Sohngeliebter der Großen Göttin auf dem Altar nach der Heiligen Hochzeit geopfert zu werden. Wahrscheinlich hatte der arme Mann auch noch eine Spinnenphobie.
Dass sich Heide Göttner-Abendroth viele Feinde mit ihrer Arbeit gemacht hat, dürfte alleine aus der Thematik heraus klar sein.
Den Verlag, in dem ihr neues Buch "Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft" erschienen ist, finde ich allerdings etwas merkwürdig. Gut, man kann schon mal vergessen, die eigene Autorin bei Amazon mit ihrem neuen Buch anzukündigen. Vorankündigen? Das geht? Doch, das geht. Wie ich einer freundlichen Mitarbeiterin des Verlags vor einiger Zeit am Telefon sagte. Auf der Verlagsseite stand zu diesem Zeitpunkt leider auch kein Erscheinungsdatum des Buches, auf persönliche Nachfrage habe ich dann die Antwort bekommen und sofort bestellt, denn es war bereits lieferbar. Das alles kann halt mal vorkommen. Weniger prickelnd finde ich persönlich, wenn ich in diesem Umfeld online sehr softig dreinblickende Gurus mit Zopf, Esoterik-Sprech und Beinen oben auf der Couch sehe, die damit die anwesende Frau, in diesem Fall nicht Heide Göttner-Abendroth, mehr als lächerlich machen.










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