Donnerstag, 28. Januar 2010

.










Wer kritisiert, Vorschläge zur Verbesserung liefert, aber nicht bereit ist, im Auftrag Menschen gegeneinander aufzuhetzen, muß wohl vorher im Hotel Lux gewesen sein. Denn, so heißt es hier: "Dies ruft im Hotel Lux des Feuilletons einen gespaltenen Affekt hervor". Auch eine sehr simple Art, jemanden in die Ecke zu drängen, und zwar dieses Mal in die stalinistische, denn Hotel Lux, das war doch dort, wo? Warum nur erinnere ich mich jetzt gerade an die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung und die Untermenschen, denen sich Deutsche dank ausgeklügelter (Medien-)propaganda nicht nur der Hugenbergpresse in den 12 Jahren des 1000jährigen Reiches so überlegen fühlen und daher natürlich großräumig Freiraum auch im Osten aneignen durften? Wie wäre es, noch ein paar Mode-Fotos im schicken Grau dieses vollkommen überflüssigen und ekelhaften Holocaust-Denkmals zu schiessen? Wer verwaltet noch mal die Holocaust-Denkmäler weltweit? Und warum mögen Massenmedien wohl Couch-Potatoes, faule Säcke vor dem Fernseher? Füttert die Leute solange mit kommerzieller Erinnerungspropaganda und toten Juden, bis sie kotzen. Dann haben sie auch keine Lust mehr auf neue Nahrung.
Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe jahrelang diese abgefütterten Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterrichtet. Politische Bildung kann bewirken, abgefütterte und eingeschlafene Enkel zu wecken. Und eigenes Bloggen bringt manchen eine frische Brise ins Haus.









.