Montag, 28. Dezember 2009

.









Was für ein Zufall. Links auf sehr deutsch Nationales mit der leider allzu gerne missbrauchten blauen Blume der Romantik. Internet-Links im Netzwerk auf Websites schaffende, weibliche Opelfans mit Vorliebe für angeblich sehr deutsche Schrift. Ein kleiner Abstecher in die Tierarztwelt der neuen Bundesländer. Tatoo-Werbung ins Motorrad-Milieu mit leicht verschnörkeltem Hakenkreuz-Ambiente, das Biest 666 in Blutmanier, Links ins erotisch harte SM-Milieu. Undsoweiter. Undsoweiter. Tja. Da wird offen Flagge gezeigt. Und manche gehen gerne gemeinsam auf die Jagd. Zum Beispiel auf Frauen mit roten Haaren und großen Nasen. Die Kleinbürger-SA versucht seit längerem an verschiedenen Orten, sich zu formieren. Und mittendrin mancher Spitzel vom Dienst. Männer - und Frauen - für alle Lebenslagen. Zum Beispiel der Mann, der anderen gerne ein Image verpasst durch das Verschicken von ekelhaften SMS, von denen er weiß, dass diese Flügel bekommen. Oder der ein Image versucht zu verpassen durch das ausführliche Erzählen vom gemeinsamen Sex beim Praktikanten, der Interesse gezeigt hatte. Mann weiß schließlich zu spalten mit allen Mitteln. Mann weiß, wie er Frauen inspiriert zu Besuchen von Porno-Seiten auf dem Computer. Einem Computer, der natürlich auch offen ist nach allen Seiten. Man weiß ja schließlich, wie sie so sind, diese jüdisch angehauchten KünstlerInnen und Intellektuelle. Die sind doch alle pervers und wollen dem deutschen Blut und Boden nur Böses. Und erst recht die Frauen. Diese Alte, die dieses Buch über's Bloggen geschrieben hat? Bestimmt ist die vom Feind geschickt. Der die deutsche Medien-Industrie zerstören will. Die muß man doch irgendwie davon abbringen, weiter zu bloggen. Und so geilt sich denn der Leithammel an der Theke mit einem Grinsen auf den Lippen daran auf, wie die Kleinbürger-SA sich wieder einmal als nützlicher Idiot erweist und in der Kneipe das Spiel mit verteilten Rollen gegen die Frau spielt. Diesen Frauen muß man es schließlich mal so richtig zeigen. Natürlich kann man das nicht offen tun. Aber so ein bisschen gemeinsam im geheimen gegen die. Da kann man doch was tun. Und wieder einmal lässt sich die neue Kleinbürger-SA wie schon in der Vergangenheit lenken, leiten und von hinten anschieben. Lenken und leiten nur allzu oft unter falscher Flagge. Man hat Erfahrung damit, wie und wo man sie abholt. Wie man sie einsetzt gegen andere. Alles ist erlaubt, um andere auszuschalten. Auch Kontaktaufnahme unter falschen Vorzeichen, denn so ein Vogel kann wirklich sehr wertvoll sein. Auch als Lockvogel für einfallende andere Dienste. Die füttert man mit den Ideen, die der komische Vogel dank seiner Fähigkeiten einfach mal eben aus dem kollektiven Bewusstseinsfeld holt. Die Ideen kann man prima an andere Dienste abgeben, wenn diese sich die Ideen nicht gleich selbst abholen dank Tarnung und Technik. Ansonsten hilft man halt durch gezielte Fragestellungen etwas nach und lässt die ukrainische Hilfstruppe mit englischen Passwort auch mal ran. Sieht sehr genau, wo und wer diese Ideen verarbeitet. Und falls beim Sex mit dem vielseitig brauchbaren Vogel irgendwas schief geht, hat man natürlich auch immer ein Mittel an der Hand, das man heimlich verabreichen kann. So, wie man das in diversen Diensten eben tut. Erlaubt ist alles.





Erlaubt ist offenbar alles auch bei diesem Mann, der dem Wort Kriegsnutte einen ganz neuen Klang geben kann. Der Mann, der Frauen anleitet zu Spitzeldiensten. "Recherche für mich machen", wie er das mal nannte. Zum Beispiel im sehr deutschen SM-Milieu? Der Mann, der ein wirklich süßes kleines Ei gelegt hat in die braune Brühe, und der gerne eine etwas autoritäre Haltung einnimmt, selber aber geführt wird an der weiblichen langen Leine, indem ständig jemand auf der Leitung hängt, der bei Bedarf im passenden Moment telefonisch einschreitet. Hin und wieder so volkspädagogisch einschreitet, wie man das halt macht in etwas bildungsbeschränkten Kreisen. Da wird dann notfalls auch die Mutter an den Weihnachtsbaum gekarrt, die sich nie gekümmert hat, denn die Esoterikfachfrau von der Kleinbürger-SA hatte offenbar auch vom gemeinsamen Telefonat gehört, in dem der geführte Mann Angst geäußert hatte, jemand anderer könne tatsächlich denken, er sei nur im Reagenzglas gezeugt. Was eine ganze Menge sagt über die eigene Befindlichkeit, das eigene Trauma. Was ist eine Familie? Die, die man gegeneinander ausspielen kann? Die man auswechseln kann wie warme Unterwäsche so wie früher? Von einem Platz zum nächsten? Wie schön, wenn einem dann ein weiterer warmer Platz angeboten wird. Und so werden alle Register gezogen in der vermeintlichen Familie. Es werden alle Register gezogen beim Mann, der andere lediglich als Lockvogel benutzt. Und deswegen große Angst davor hat, selber benutzt zu werden. Der Mann, der es wagt, mir zu sagen, ich hätte ein Schandmaul, weil ich meinen Mund aufmache und nicht schweige: "Du bist nicht zu gebrauchen. Du schweigst nicht."
Genug gehört? Mir jedenfalls reicht mal wieder, was ich vorhin entdeckt habe. Was für ein widerlicher Ausschnitt einer kleinen beschränkten Welt.
Hier im ISLA-Blog wird weitergemacht mit der Kraft symbolisch anmutender Sprengarbeit gegen allzu dumme Gedanken von Leitkulturen und anderen vermeintlichen Überlegenheiten aus dem Milieu von Nussschulen. Demnächst dann auch mit mehr professioneller Förderung und Unterstützung.









.