Mittwoch, 23. Dezember 2009

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Es ist manchmal erschreckend, wie wenig Bildung und Wissen in der Esoterik-Szene vorhanden ist. Vielleicht wäre aber auch "sehr selektive Bildung" eine passende Beschreibung. Das letzte Buch des bekannten Tarot-Deuters und Astrologen Hajo Bunzhoff gibt wieder einmal einen kleinen Einblick in diese Welt, in der einzelne herausragende Führungsfiguren sich vorwiegend an Frauen wenden. Abgesehen von anderen Fehlern, die mir bis jetzt aufgefallen sind, wiederholt der Autor zahlreicher Tarot-Titel leider unbeleckt von den Ergebnissen insbesondere auch der matriarchalen Forschung die These von der Höherentwicklung vom matriarchalen hin zum patriarchalen Zeitalter. Sozusagen aus der Kindheit in die Pubertät. Sollte bei solchen Sätzen eventuell auch seine Vergangenheit als Banker eine Rolle gespielt haben? Wem nutzt eigentlich solch ein Werk? Und wie kommt es, dass ausgerechnet Menschen wie er so eine dominante Stellung in der Esoterik bekommen haben?









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