Dienstag, 22. Dezember 2009

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"Mit einer britischen Variante des "Fringsens" hat ein anglikanischer Pfarrer in York für Aufregung gesorgt. Tim Jones riet verzweifelten Menschen in seiner Predigt dazu, in höchster Not auf Laden-diebstähle zurückzugreifen. Dafür solle man aber auf landesweite Supermarktketten und nicht auf kleine private Geschäfte zugreifen. So würden die Schäden durch höhere Preise auf die Gemeinschaft umgelegt."
Ob er dazu auch die Geschäfte zählt, die sich im Netzwerk para-militärisch geschützter Organisationen befinden, die ihre Ideen von anderen erhalten und damit auf deren Kosten ihr gutes Geschäft machen? Und was ist eigentlich lebensnotwendig? Vielleicht auch ein edles Designer-Stück aus sehr wenig Stoff, geschickt plaziert neben freundlichen und sehr sendungsbewussten Trägern von viel Orange? Ein Stück Stoff, das man hin und wieder sicher sehr gut gebrauchen kann? Nein, ich glaube, das ist dann doch nicht lebensnotwendig. Denn satt wird man von sowas leider nicht.




Nun, man kann ja auch aus Freude etwas verschenken. Ich freue mich sowohl, wenn ich anderen etwas schenke, als auch, wenn man mir etwas schenkt. Wie wäre es denn damit: Vor meiner Haustür im Flur steht jetzt immer ein Teller mit Süßigkeiten und Gebäck. Mancher Bote vom Paketdienst allerdings lehnt dankend ab, denn er bekommt bereits von anderen Leuten im Viertel ganz viel angeboten. Das klingt sehr gut, finde ich. Oder wie wäre es, jemandem, der einem im Supermarkt ins Auge fällt, zu sagen, man hätte gerade selber etwas geschenkt bekommen und nun würde man gerne auch einem anderen etwas schenken, und irgendwann könnte der oder die andere dann ja vielleicht auch etwas verschenken?








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