Mittwoch, 25. November 2009

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Für viele von uns ist Weihnachten, das Weihnachtsfest mit unan-genehmen, ja schrecklichen Erinnerungen verbunden. So viel wird erwartet. Und so wenig kann die Sehnsucht erfüllt werden. Weihnachtsmärkte waren und sind der Ort, an dem diese Sehnsucht durch Konsum befriedigt werden soll. Ein Blickwinkel. Doch es gibt andere. Mein Blickwinkel hat sich verändert in den letzten Jahren. Ich sehe mit anderen Augen. Ich sehe die Marktstände, das Handwerk, sehe die Lichter, Kerzen, manchmal sogar offenes Feuer. Ich sehe und wünsche mir, dass diese Feste des Lichts, diese Orte der märchenhaften Symbolik und Klarheit, das ganze Jahr über gefeiert werden. Mit oder ohne Geld. Im Winter die Thermoskanne mit Kakao gefüllt, das Schmalzbrot mit Schnittlauch dazu eingepackt. Und dann spazieren gehen und staunen. Leise Musik ist zu hören, live gespielt. Stehen bleiben vor dem offenen Feuer und einen Moment lang in die Flammen blicken. Vielleicht daran denken, dass man diese schöne Stimmung auch selber schaffen möchte. Die Märkte in Köln haben sich sehr verändert in den letzten Jahren. Weitere Fotos hier im Blog folgen. Wie jedes Jahr.









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