Montag, 23. November 2009

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'Diese jungen Leute waren ein Sonderfall, sie wurden instrumen-talisiert und haben es selbst nicht bemerkt“, sagte Michael Buback, der Sohn des von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback und Edmund Stoiber, ehemaliger bayerischer Ministerpräsident (CSU) stimmte ihm zu: „Es ist sicher nicht der einzige Grund, aber ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass die Gruppe instrumentalisiert wurde.“
Einig war sich die Runde darin, in der RAF einen Sonderfall zu sehen, der nicht der gesamten 68er-Bewegung angelastet werden sollte, die – so Stoiber – auch viel Positives bewegt habe. Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) pochte im folgenden darauf, die Ereignisse einzuordnen und nicht isoliert zu betrachten.
Man müsse die gesamtgesellschaftlichen Zeitumstände betrachten, um die Motivation der Gewalt zu verstehen. „Es gab eine Überreaktion des Staates, es war der Teufel los im Lande“, so Baum.'






Kommentar:


"Ein ausgewogener Artikel zur Will-Show. Fast bieder. Mir fehlt der Hinweis auf die Diskussion bei die Rolle der deutsche Geheimdienstes am Ende der Sendung. Die Verweigerung, Akten zu Verena Becker gerichtswirksam heraus zu geben. Und die Rolle Schäubles. Und Stoibers herumorakeln, Schäuble hätte doch unhinterfragbar zuverlässige moralische Standards, sonst hätte er sich sicher anders entschieden und als Innenminister die Akten frei gegeben. Quod erat demonstrandum.
Also, am Ende der Sendung hat Frau Will den Faden verloren - und der Autor dieses Artikels offensichtlich auch, sonst hätter er es wenigstens erwähnt."




Und:


"Auch komisch, daß niemand über den Deutschen Bank Chef Alfred Herrhausen spricht, der doch angeblich das letzte Opfer der RAF war.
Ich war damals vor Ort und habe beobachtet, wie man ihn ohne einen Finger zu rühren 20-30 Minuten in seinem Auto hat verbluten lassen."


@Fluxx: Si e waren vor Ort und haben Ort und haben beobachtet, wie man ihn ohne einen Finger zu rühren 20-30 Minuten in seinem Auto hat verbluten lassen??? Und warum haben Sie nicht geholfen, wenn Sie vor Ort waren?


Weil ich ein jugendlicher Schüler war, der noch nicht einmal einen erste Hilfe Kurs hatte und die großen Bodyguards niemanden an das Auto gelassen haben, sie Schlaumeier






Anmerkung:

Unabhängig von dieser Zeugenaussage, die hier nicht überprüft werden kann: Siehe die Texte im ISLA-Blog.








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