Freitag, 27. November 2009

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"Konspiration auf dem Kunstrasen - Reframing 9/11. Spaltung und Zerschlagung einer Graswurzelbewegung?" Das PR-Mittel Reframing hatte ich schon mal kurz im Blog geschrieben. Dieses Mal verlinke ich auf hintergrund.de, weil Mittel und Methoden, das Verhältnis von Medien und Internet prägnant zusammengefasst werden. Im verlinkten Text heißt es dazu: "Unser Ziel ist es nicht, einzelne Personen oder Plattformen anzugreifen, sondern kontraproduktive Mechanismen aufzuzeigen." Einzelne unkommentierte Quellen dort halte ich für fragwürdig, manche andere tendenzlastigen Artikel von hintergrund.de auch. Der Blick auf die ehemaligen Staaten der Sowjetunion fehlt. Zum Beispiel. Aber hier sind ja alles nur erfahrene ISLA-LeserInnen, die viele Methoden im Text sicher wiedererkennen werden. Mich selber kann jede und jeder natürlich auch in Frage stellen. Und kritische Geister, Wohlwollende und weniger Wohlwollende gibt es in (fast) jeder Organisation. Die Ausgangslage:




"Gerade die Instrumentalisierung des Mythos 9/11 durch die US-Regierung für den bereits vor dem 11. September 2001 geplanten Krieg in Afghanistan (36) und später gegen den Irak, die weit reichende Einschränkung der Menschen- und Bürgerrechte (Guantanamo, Patriot Act (37, 38)) sowie die zunehmende Überwachung der Bürger weltweit (Flugdaten, Vorratsdaten-speicherung etc.) (39), sensibilisierten viele Menschen, für die Offenlegung der Hintergründe einzutreten. Die Fortsetzung des Kalten Kriegs durch den Krieg gegen den Terror (40) schürte Misstrauen bei vielen pazifistisch und freiheitlich ausgerichteten Bürgern weltweit.



Folgerichtig beschäftigt sich die Bewegung nicht nur mit den Anschlägen, sondern auch mit geostrategischen Hintergründen (41), der Kontrolle und Unterwanderung der Medien, der Machtfrage und der Verknüpfung von Politik, Wirtschaft, Militär und organisiertem Verbrechen."




Und da ich aber dann doch manchmal sehr emotional bin, hier noch ein ganz gezieltes Zitat:



"Die Techniken sogenannter psychologischer Operationen (Psy-Ops) sind vielfältig und ausgeklügelt. Die Möglichkeit ein Reframing zu erzielen gehört dabei zu einem häufig eingesetzten Mittel, wozu auch gerne Euphemismen und Dysphemismen eingesetzt werden. Lassen Euphemismen wie „Friedensmission“, „humanitäre Intervention“ oder gar „Ressourcensicherung“ Krieg als tolerierbar erscheinen, so entwerten Dysphemismen wie „Internet-gläubigkeit“, „Spinner“ oder „mangelnde Kritikfähigkeit“ Ideen oder deren Träger."





Update:


Leider erscheint an meinem Bildschirm momentan bis auf die Headlines kein Text mehr auf der Startseite. Update: Wieder da. Sehr schön!




Update:


"Frau deSousa ist nur um ihr eigenes Wohlergehen besorgt. Wo bleibt ihre Anteilnahme für den unschuldigen Menschen, den sie nach Ägypten in eine Hölle geschickt hat, in der ihm Folter bis zum Tod drohte oder zumindest bis zu dem Geständnis, Terrorist zu sein?

Frau deSousa Bedauern bezieht sich nur auf ihre eigene Person. Sie hat nur die Aufträge ihrer bösen Regierung erfüllt, und diese böse Regierung, der sie so treu gedient hat, lässt sie jetzt im Stich. Sie hat keine Gewissensbisse wegen des Unheils, das sie über einen unschuldigen Menschen gebracht hat.

Vielleicht sind Frau deSousa und ihre 22 Kollegen mit Videospielen aufgewachsen. Dann muss es für sie ein großer Spaß gewesen sein, sich mit anderen zu verschwören, um einen echten Menschen zu kidnappen und ihn mit einem CIA-Flugzeug nach Ägypten zu fliegen. Haben sie sich wie Angler gefühlt, die einen Fisch fangen, oder wie Jäger, die einen Achtender-Hirsch erlegen? Sie hatten sicher ihren Spaß auf Kosten ihres verschleppten Opfers."








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