Montag, 23. November 2009

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15 Millionen Migranten leben in Deutschland. Ein Vorschlag von Maria Böhmer: Vielfalt als Stärke und Chance sehen und Integrations-verträge abschließen. Sicher notwendig als ein erster Schritt, dem Bildung und eine demokratische Sozialisation gegen die Abgabe reiner Lippenbekenntnisse und durch die Religion genehmigter Lügen folgen sollten. Auch die Zielgruppe "Russlandeutsche" aus eigener Seminarerfahrung heraus und andere aus osteuropäischen Ländern Eingewanderte möchte ich ausdrücklich zur Zielgruppe dieser Integrationsverträge zählen. Zur Demokratie gehört es auch, nicht bedingungslos dem von Oben Gegebenem Folge zu leisten, sich aktiv um einen eigenen Meinungsbildungsprozess zu kümmern und die Vielfalt von Meinungen und Menschen zu akzeptieren auf der Basis der Werte einer freiheitlich demokratischen Grundordnung, sich daher nicht als Stiefelträger gegen Andersdenkende funktionalisieren zu lassen. Blinder Gehorsam ist ein Zeichen von schlechter Integration, leider aber auch unter den in Deutschland Geborenen häufig genug vertreten.
Nachtrag: Wie wäre es, auch alle Mitglieder der Katholischen Kirche diesen Integrationsvertrag unterschreiben zu lassen? Die Gleichberechtigung der Frau ist ein Teil der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Es muß also heißen: Priester und Priesterin. Papst und Päpstin. Aber ich denke, es wird da nicht bleiben bei den schönen Liedern über die Himmelskönigin. Wenn wir denn noch mal 100 Jahre intensive Sozialisation vieler gläubiger Männer betreiben. Von anderen Ländern wie Russland und der dort agierenden russisch-orthodoxen Kirche mal abgesehen. Oder Griechenland. Oder Rumänien. Oder.








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