Donnerstag, 5. November 2009

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(Foto) Zu einer reifen Hellsichtigkeit gehört es zu wissen, für welche Zwecke man diese benutzt. Und für welche nicht! Als eine der Vermittlerinnen der Alten Religion, die den eigenen inneren Weg gegangen ist, ihn immer noch geht, weiß ich seit einigen Jahren um diese Verantwortung. Zu Beginn meines wissenschaftlichen Studiums stand all' das nur als Ahnung im Raum. Es gibt viele Gründe, warum ich Politologin geworden bin. Eine naive Politologin, die doch tatsächlich immer wieder gebucht wurde mit ihren Seminaren, weil sie glaubte, dass man mit jedem Menschen reden kann und es Gründe gibt, wieso jemand sich von Extremisten angezogen fühlt. Ein naive Politologin, die daran glaubt, dass es Lösungen dagegen gibt. Aber das ist leider nicht immer gewünscht, wie ich heute weiß. Extremisten kann man einfach zu gut von hinten anschieben und gebrauchen für diverse Dinge. Und wer verdient nicht alles sein Geld mit Spalten und Herrschen. Es gibt gute Gründe, warum ich nicht schweige, was mir der von hinten angeschobene Herr vorgeworfen hat. Natürlich gibt es auch notwendige Momente des Schweigens, Momente des stärkenden Schutzes für die Seele, Momente der Kraft. Doch der Krieg fordert es zu reden über die KriegstreiberInnen. Wir Kinder haben einen Scheissdreck erleben müssen im Spiel der Kräfte des Kalten Krieges. Kollateralschäden eben, was ich mir damals natürlich noch nicht erklären konnte. Es gab da diese Andeutungen. Andeutungen über eine blonde Frau aus hohem Nazi-Haushalt beispielsweise, die es einem gutaussehenden Mann in Duisburg mit jüdischen Wurzeln so richtig professionell besorgte, ihn dann zutiefst demütigte und ab nach Damaskus ins reiche Haus zog. Ein Vater, der sich sein Leben schön und sehr verkürzt getrunken hat, Kriegskranke, die ihre Aggressionen über Umwege herausliessen, merkwürdige Sätze, deren Richtung ich zumindest heute einschätzen kann, Andeutungen über die Mitglieder von Abteilungen, die in Japan mit dem Hubschrauber abstürzten, und daraufhin die Abteilung aufgelöst wurde, kurz bevor mein Vater dort seine von Strauß besorgte Stelle in München antreten wollte. Wer dafür im Gegenzug aus heiterem Himmel fiel, weiß ich natürlich nicht. Aber die Geschichten ähneln sich eben immer wieder. Da sind mir jede Menge Leute aus verschiedenen Familien Informationen schuldig. Und ja: Ich weiß. Ich bin ein, Zitat: "Schandmaul". Ich bin einen mühsamen Weg gegangen. Es war ein langer Lernweg. Dass ich eine Namensliste hier habe mit den Personen, die meiner Tochter versuchten zu schaden, sagte ich bereits an anderer Stelle. Mich interessiert da nur der einzelne. Das ist nun der Lehrweg. Und als eine der Vermittlerinnen der Alten Religion muß ich damit leben, dass mir heftiger Widerstand entgegengebracht wird. Das Spiel des Spaltens und Herrschens ist sehr lukrativ und patriarchal monotheistische Religion zu diesem Zweck ein oft genutztes Machtmittel. Zu einer reifen Hellsichtigkeit gehört es wissen, für welche Zwecke man diese benutzt. Und für welche nicht!









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