Mittwoch, 4. November 2009

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Es ist manchmal schwer, die Wut derer ruhig auszuhalten, die den Wirtschaftsfaschisten ins Netz gegangen sind, ohne darauf mit eigener Wut zu reagieren. Es gelingt mir nicht immer. Und ich will das auch gar nicht unterdrücken. Da man gegen das, was ich schreibe, nicht ankommt, benutzt man in sadistischer Hilflosigkeit die Mittel gegen mich, die einem durch Überwachungsspielchen in die Hand gegeben wurden. Mache ich das klar und formuliere daraus dann Sätze, habe ich ein "Schandmaul" und bin "verrückt". Nun ja, die Kleinbürger-SA wird jeden Tag mehr sichtbar. Leider an verschiedenen Stellen im engsten Kreis und der Druck wächst. Es kursieren Bemerkungen, dass man sich heraushalten solle, wie ich in den vergangenen Tagen lese. Also der ganz übliche Weg und Widerstand gegen die Aufklärung in Unrechtssystemen.
Denjenigen, die vom Opfer zum Täter wurden, und die nun mit menschenverachtenden Methoden gegen sich selbst und andere agieren, müssen Grenzen gesetzt, die eigene Handlungsweise immer wieder bewusst gemacht und die negativen Energien neutralisiert werden. Ich lese mit Erleichterung, dass manchen dank unermüd-licher Aufklärer und ErmittlerInnen teilweise das (materielle) Kriegsspielzeug entzogen wird. Es ist dringend notwendig, das Geflecht zwischen (Sicherheits-)diensten und privaten, paramilitärischen Dienstleistern sowie anderen Organisationen deutlich zu machen. Wo und mit welchen Methoden arbeiten paramilitärische Organisationen? Es ist dringend notwendig, weiter zu forschen über die Organisation Gladio und Geheimarmeen, über verdeckte Kriegsführung und Attentate unter fremder Flagge, über geführten Terrorismus. Leider ist die Datenbank hier im Blog momentan nicht benutzbar, daher setze ich dazu keine eigenen Links. Siehe z.B. im Netz als ersten Anlauf: Daniele Ganser, Universität Basel. Es ist dringend notwendig, über die sogenannte Content-Industrie zu diskutieren und ihre Interessen offenzulegen. Es ist notwendig, über die Verflechtung von Massenmedien, paramilitärischen Organisationen und Sicherheitsdiensten offen in vielen Foren zu sprechen. Darüber, mit welchen merkwürdigen Mitteln manche Massenmedien arbeiten, wie versucht wird, Kontrolle auszuüben und einzuschüchtern, habe ich hier im Blog anhand eigener Erfahrung nach der Veröffentlichung von "Generation Blogger" in vielen Beiträgen berichtet. Bereits vor der Veröffent-lichung hatte ich in meinen Blogs geschrieben über das Abfischen von Frauen im Internet in globalisierungskritischen Organisationen. Was mich zu der Äußerung führt, dass natürlich auch das Netz, dass auch Blogs als Kriegsgerät genutzt werden können. Wir brauchen Wahrheitskommissionen, die nach südafrikanischem Vorbild die Vergangenheit aufarbeiten. Last but not least: Es ist dringend notwendig, über die weiblichen Wurzeln von Religion zu informieren, über die fundamentalistische Steuerung in den letzten Jahren zu sprechen und die geo- und machtpolitischen Strategien von (patriarchal organisierten) Religionen offenzulegen. Es ist notwendig, Religion nicht den Männer zu überlassen und daran zu arbeiten, dass sie nicht als Fundament eines asozialen und kriegerischen Kapitalismus missbraucht wird.









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