Donnerstag, 15. Oktober 2009

.









Oscar-Kandidat "Das weiße Band". Die schmerzhafte Kinderstube der Nazi-Generation". Aus den Kommentaren. Historikerin sagt: Ein Film, der lange überfällig war! Meine Mutter ist so ein Produkt dieser Nazi-Erziehung. Eine selten lieblose und gefühlskalte Frau, rassistisch und sozial-darwinistisch, dabei voller Minderwertikgkeits-komplexe. Weil sie keine Macht hat, wurde ihre Waffe die Verleumdung und die Lüge. Einmal ermunterte sie eine Nachbarin, eine besonders liebevolle und fürsorgliche Frau, die vor allem von uns Kindern geschätzt wurde, doch mit ihr Wein zu trinken - und das obwohl meine Mutter völlig abstinent ist. Diese Frau hatte gerade eine Entziehungskur hinter sich, weil sie nach ihrer Scheidung depressiv geworden war. Obwohl sie sich sträubte, überredete meine Mutter sie, wieder zu trinken. Meine Mutter erzählte diese Geschichte meinem Vater und mir lachend am Frühstrückstisch. Und das ist noch eine der harmloseren Dinge, die meine Mutter anstellte. Wer in so einer grausamen Erziehung Vorteile sieht, hat schlicht keine Ahnung von Geschichte und dem, was es braucht, um eine Gesellschaft zusammenzuhalten. Schöne Grüße von einer Frau, die in der 2. Generation unter der Nazierziehung leidet."


@Historikerin
nur mal so, der Film spielt 1913-14..na klingelts?


Historikerin sagt: Das ist schon angekommen, mein Lieber. Und es hat ganz gewaltig geklingelt. Der Film beschreibt die Generation, die zur Nazigeneration wurde. Ich beschreibe noch konkreter die Folgen der Nazierziehung direkt. Na, klingelts?


Disziplin und Liebe sagt:
Die Mischung macht´s








.