Freitag, 25. September 2009

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'Die Unterzeichner des Appells sind von der "Horrorvorstellung" motiviert, dass, sollte die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinandergehen, "man seine Wohnung oder gar sein Wohnviertel vor Übergriffen schützen muss, man sich nicht mehr frei bewegen kann in der Stadt", sagt die ehemalige Lehrerin.
Haas empfindet jetzt schon die Entwicklung auch in Deutschland hin zu sogenannten "Gated Communities" - Wohnviertel, die durch Videocameras und Wächter geschützt werden - als besonders "krass. Mir wäre es ein Graus, so leben zu müssen." Auch Lehmkuhl befürchtet, dass bei einem sich verstärkenden "Reichtumsgefälle, Reiche mehr und mehr angefeindet werden. Und dass wir Sicherheitsprobleme kriegen, weil´s die Gesellschaft spaltet."'








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