Montag, 31. August 2009

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Philosophin Marit Rullmann: Die Weisheit ist weiblich. '... Und damit ist auch schon gesagt, was in Rullmanns Augen das Dilemma der holden Weiblichkeit in dieser ältesten aller Wissenschaften ist. „Frauen denken seit jeher mehr alltagsorientiert.” Weniger abgehobene, weltfremde Systeme spielen in den Entwürfen von Bingen bis Beauvoir eine Rolle, als mehr handlungsbezogene, dem Leben zugewandte Ideen. „Man muss sehen, dass die Philosophie in der Antike eher eine weibliche Wissenschaft war”, betont Rullmann. Die monotheistischen Religionen - also die, die an einen (männlichen) Gott glauben - brachten schließlich die Wende ... In einem Vortrag, den sie anlässlich ihrer jüngsten Veröffentlichung vor einem Fachpublikum hielt, formulierte sie folgende These: „Weibliche Philosophen sind eher dem Leben zugewandt, männliche eher dem Tod.” Vom Publikum erntete sie dafür unbequemes Raunen.' (Homepage von Marit Rullmann.)








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