Donnerstag, 27. August 2009

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Der Offene Brief an das Büro Kerstin Andreae MdB





Sehr geehrte Frau Andreae,



Vor einigen Wochen haben Sie sich auf einer Kundgebung in Freiburg solidarisch mit der Oppositionsbewegung im Iran erklärt und Ihre Bereitschaft, sich für die Opposition im Iran einzusetzen, zum Ausdruck gebracht.



Das begrüßen wir sehr.



Uns würde interessieren, welche konkrete Möglichkeiten sie sehen, dafür aktiv zu werden.



Laut Wikipedia ist Deutschland der zweitgrößte Exporteur von Elektroschockwaffen, während der Verkauf und die Ausfuhr dieser Waffen in Großbritannien, in der Schweiz und in Skandinavien verboten ist. Elektroschockwaffen eignen sich besonders für die „weiße Folter”, die keine sichtbaren Spuren hinterlässt. Es bestehen keine Zweifel, dass im Iran inhaftierte AnhängerInnen der Oppositionsbewegung gefoltert werden, vermutlich auch mit Elektroschockwaffen, die illegal und/oder in Teilen zerlegt über die GUS Staaten (Russland), Dubai oder Kuwait in den Iran gelangen (http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0702/iran.php5). Der größte deutsche Hersteller der Elektroschockwaffen ist die Firma Umarex.




Was können Sie tun, um die Ausfuhr dieser Waffen zu verhindern? (weiter)







Anmerkung:



Möge jede/R im Rahmen des Möglichen in ihrem/seinem Land diese Geschäfte transparent machen. Zitat aus dem Buch, das ich gerade lese, in der Einleitung zum Kapitel 14, Geld für den Dschihad. Die islamischen Hilfsorganisationen auf dem Balkan - ein saudisch-amerikanischer Spendensumpf:
"Das größte Hindernis bei den Ermittlungen gegen islamistische Konzerne waren die Interessen der US-Ölkonzerne und die Rolle Saudi-Arabiens." John O'Neill, Antiterrorexperte des FBI, in:
Jürgen Elsässer, Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan








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