Freitag, 28. August 2009

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... und deswegen ist es in solchen Fällen ratsam, sich seine Verbündeten (auch auf europäischer Ebene) zu suchen und die Instrumente des Marketings und der professionellen Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. Das Honorar für erspitzelte Ideen und Konzepte ist leider bis jetzt nicht gezahlt worden. Im Gegenteil wird selbstverständlich seit Jahren versucht, meine (berufliche) Existenz nach der unten genannten Methode zu vernichten, und so gelange - nicht nur ich - immer mehr zu dem Eindruck, dass sich seit der Inquisition gegenüber intuitiv begabten Frauen nicht allzu viel geändert hat, lediglich die Mittel sind im real existierenden Patriarchat mit seiner religiös begründeten Herr.schaft etwas andere. Wie hieß noch die heilkundige Frau, die den Bischof heilte und zum Dank nicht etwa ein Honorar erhielt, sondern auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weil es den Herren suspekt war, über welches Wissen und Fähigkeiten sie verfügte, und die angeblichen Ebenbilder Gottes mit allen Mitteln verhindern wollten, dass diese und andere Frauen zu viel Macht bekamen? Macht, die dazu führen konnte, dass die durch einen männlichen Monotheismus legitimierte Herr.schaft endlich ein Ende fand?





Seit unserer Veröffentlichung von "Generation Blogger" sieht das Abschöpfen von weiblichem Wissen wie folgt aus: Beobachten, was ich in Geschäften und auf Märkten in die Hand nehme, mir Kataloge mit Formen, Design und Farben hinhalten, "Was gefällt dir denn da?", verfolgen, welche Bücher ich gerade lese, welche Ideen ich aus dem Feld der Synchronizität ziehe, und immer wieder ein: "Sag doch mal!" Jede Menge Information wird abgeschöpft durch gläserne Wände mit moderner Technik. Information, die ich dann an verschiedenen Orten zum Beispiel zu Geschäftsideen oder Strategien verarbeitet wiederfinde.
Als ich langsam, aber sicher begreife, was vor sich geht, anfange, die Methoden zu beschreiben und die Profiteure im Rahmen des juristisch Möglichen beschreibe sowie die unmittelbaren Ansprechpartner in meiner Umgebung auffordere auszusagen, damit ich zum Beispiel ein Honorar erhalte und selber entscheide, wem ich welche Information gebe oder nicht gebe, werde ich für verrückt erklärt, finanziell und psychisch unter Druck gesetzt, indem man mir die Observation auffällig vorführt, deren Beschreibung aber gleichzeitig als Ausdruck einer Verrückten hinstellt, um mich zu entmutigen, zu destabilisieren durch paradoxe Verhaltensmuster. Sätze, ausgesprochen auf meine Bitten und Fragen in meiner unmittelbar triggernden Umgebung: "Na, von wem willst denn was fordern?" Sätze, die gesagt werden mit der Absicht, mir die Aussichtslosigkeit, die Perspektivlosigkeit meiner Existenz vor Augen zu führen. Doch wozu habe ich neben einem scharfen und geschulten Sinn und einem politikwissenschaftlichen Studium das Handwerk der Werberin gelernt? Warum bin ich eine der Holden, die die Alte Religion vermitteln?








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