Donnerstag, 30. Juli 2009

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Man muß kein Genie sein, um die Ruhe den zudröhnenden Reizen vorzuziehen. Wie ich gestern abend sagte. Man kommt zu sich und in sich, man erfährt die Synchronizität, wenn man bei sich ist ohne Ablenkung. Eine Erfahrung, die auch die amerikanische Psychiaterin Jean Shinoda Bolen beschreibt. Ich hatte vor längerer Zeit ein Zitat von ihr veröffentlicht, das einen ihrer Initiationswege durch die bewusst erlebte Geburt beschreibt.
Warum wohl gibt es die überlieferten Geschichten der Frauen, die im Turm lebten oder alleine in einem Haus am Rande des Dorfes und abseits des Menschengemachten? Man nutzte die Fähigkeiten dieser Frauen genauso wie man sie fürchtete. Für manche war dieses asoziale Schattendasein allerdings so bedrohlich, dass sie den Körper der Frauen lieber im Feuer brennen sehen wollten.
Es gibt viele Wege nach innen und noch mehr Ablenkungen im Äußeren: "If that which you seek you find not within, you will never find without." Aber die Aufgabe der zwischen den Welten Wandelnden, der Zaunreiterinnen, ist nicht die elitäre Nabelschau.









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