Mittwoch, 22. Juli 2009

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"der Haushaltsausschuß des deutschen Bundestages bewilligte im März 2009 die Anschaffung von Geschossen, wie sie vor allem in Bürgerkriegsgebieten benötigt werden: 63 Millionen Euro erhielt die Bundeswehr für 30.000 155-Millimeter-Sprenggeschosse zur Bekämpfung von Weichzielen in Ballungsgebieten. (Fußnote)
Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern liefert die Geschosse nun für die Bundeswehr-Panzerhaubitze 2000. Nach Angaben von Rheinmetall entfalten die 155-Millimeter-Sprenggeschosse ihre Vernichtungs-wirkung am besten 'gegen weiche und halbharte Ziele', also gegen Menschen und ungepanzerte Infrastruktur. (Fußnote)
Ein pikantes Detail am Rande: Finanziert wurde das alles mit Geldern aus dem Konjunkturförderprogramm.
Lediglich die Grünen kritisierten die Beschaffung der Munition: "Was der Verteidigungsminister heute mit der Munition für die Bekämpfung weicher und halbharter Flächenziele anstellen will, weiß nur er alleine", bemängelte der grüne Verteidigungsexperte Alexander Bonde die Entscheidung. (Fußnote) Nicht eine deutsche Zeitung hat die Anschaffung dieser Munition zur Aufstands-bekämpfung für die Bundeswehr aufgegriffen."









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