Sonntag, 26. April 2009

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"Was wir brauchen, ist ein besseres Marketing für unsere Produkte. Die sind in Vergessenheit geraten, aber die Leute lernen isländische Naturprodukte langsam wieder schätzen“, sagt sie und streicht mit ihrer Hand über ein gegerbtes Ziegenfell, das sie mit anderen Produkten wie Wollhandschuhen auf dem Tisch vor sich ausgebreitet hat.



„Die ideale Sitzunterlage für kalte Tage“, sagt die Bäuerin, die die Linksgrünen wählen will. Ihre Hoffnung ist, dass Naturerzeugnisse wieder populär werden und Betrieben wie dem ihren zum Aufschwung verhelfen. „Das nutzt auch dem Tourismus, die ausländischen Gäste wollen gern echte Farmen besuchen, die noch Dinge für den Markt herstellen und kein Museum sind.“ Auch was die Moral betrifft, kann die Bäuerin der Krise etwas abgewinnen: „Die jungen Leute mussten sich doch bisher kaum etwas erarbeiten, haben sich alles auf Pump kaufen können. Durch den Crash lernen sie den Wert von Dingen wieder schätzen.“







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