Donnerstag, 16. April 2009

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'Sorgfältig erinnert oder abgelegt und mit Querverweisen indiziert erzählen diese Daten eines Tages ihre eigene Geschichte. ... Wenn irgendwo ein Angriff auf Scientology beginnt, schauen wir uns die Leute an, die daran beteiligt sind und legen sie lahm. Der Angriff verschwindet. Der Grund, weshalb wir heute stabile Organisationen haben, wo wir früher nur Trümmer hatten, liegt darin, daß wir nachrichtendienstliche Wege gehen, um unsere Freunde von unseren Feinden zu unterscheiden, und daß wir schnell handeln. Es ist nicht so sehr bessere Organisation, sondern vielmehr der zusätzliche Friede, den wir uns durch wachsamere nachrichtendienstliche Aktivität erkauft haben. Wir kennen unsere Feinde, ehe sie zuschlagen. Wir halten sie von wichtigen Positionen fern. ... Nachrichtendienstliche Wachsamkeit ... zahlt sich aus in Form von Ruhe, Wachstum und Fortschritt. ... Nachrichtendienstarbeit ist daher die Tätigkeit, die Daten sammelt und sie summiert, damit wir unsere Feinde von unseren Freunden unterscheiden können und damit wir in jeder gegebenen Situation die Verursacher des Ärgers herausfiltern können ...“.'




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Einen endgültigen Beweis dafür, daß die Geheimdienststrukturen der SO weitgehend unverändert fortbestehen und die geheimdienstliche Arbeit fortgesetzt wird, liefert das als „vertraulich“ eingestufte aktuelle Ausbildungsprogramm der OSA-Agenten und die dazu gehörigen Studien- und Überprüfungsbögen.74 Neben diesem internen Ausbildungsmaterial, dem sogenannten „Investigations Officer Full Hat Pack“, muß jederOSA-Anwärter zwei Standardwerke studieren: das bereits in den siebziger Jahren von GO-Agenten verwendete Buch „The Art of War“ von Sun TZU und den Klassiker
„Vom Kriege“ des preußischen Generals und Militärtheoretikers Carl von CLAUSEWITZ. Zu den einzelnen Ausbildungsabschnitten gehören u.a. die Grundlagen der nachrichtendienstlichen Tätigkeit („Invest Basics“), Ermittlungstechniken („Investigation Tech“), „Sicherheit und Infiltration“, „Angriffe auf Scientology“, Umgang mit Regierungen, Public Relations sowie der Bereich Recht und Rechtsverfahren.






Aus: Der Geheimdienst der Scientology-Organisation






Nach dem Tode Hubbards 1986 stabilisierte sich die Organisation unter Führung des von David Miscavige gegründeten und geleiteten Religious Technology Centers.[17] Unter Miscavige hat sich Scientology vor allem einer Produktdifferenzierung gewidmet und eine Reihe neuer Unterorganisationen gebildet.[17] Auch in geographischer Hinsicht hat Scientology versucht, weiter zu expandieren. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs eröffnete sich religiösen Bewegungen ein neues Missionierungsgebiet. Scientology versuchte, in den so genannten postkommunistischen Staaten Fuß zu fassen und hatte dabei gemischten Erfolg.[18] Zum Beispiel gelang es in Russland zwar, eine „größere Anhängerschaft“ zu bilden; jedoch geht der russische Staat sehr repressiv gegen Scientology-Organisationen vor.[19] In Ostdeutschland hatte Scientology unerwartet geringen Erfolg.





Aus: Scientology







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