Sonntag, 19. April 2009

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Zitate u.a. aus dem Trigger-Tiger-Tank Telepolis. Kleiner Tipp: Am besten auch vor der eigenen Haustüre kehren!




"als individuen handelten sowohl die nazi- als auch die US-menschenquäler nach denselben strickmustern. näheres dazu unter dem stichwort "milgram-experiment". insofern, auf menschlich-individueller ebene gibt es keinen unterschied. beide wähnten, im auftrag einer "höheren macht" zu handeln, beide hielten ihre schwäche (nämlich ihre unfähigkeit, sich unmenschlichen anordnungen zu widersetzen) für stärke (angesichts des von ihnen verursachten leids).



auf gesellschaftlicher ebene gibt es die allseits bekannten unterschiede. die verbrechen der CIA-folterknechte und ihrer weisungsgeber flankieren eben keine systematische und industrialisierte vernichtungsmaschinerie aufgrund pauschaler
äußerlicher kriterien wie "rasse"."





"Zwar war auch schon lange bekannt, dass Ärzte und Psychologen bei der Folter behilflich waren (Abu Ghraib, die Folter und die Mitverantwortung der Ärzte, Das Pentagon und die Folter). Das wurde jetzt erneut bestätigt. Das unter Bush und Cheney aufgebaute Folter- und Unrechtssystem übte sicher erheblichen Druck auf alle in der Befehlskette aus, erschreckend ist allerdings doch immer wieder, wie die Menschen – bis hinauf in die intellektuelle "Elite" (Die intellektuellen Wegbereiter von Folter und Willkürjustiz) - fügen, Gutachten zur Rechtfertigung des Unrechts verfassen, Befehle befolgen und "kreativ" wie gerade Ärzte und Psychologen Ratschläge anbieten, um die Folter zu verstärken und die Opfer psychisch und physisch zu brechen (Ein System der Folter in Guantanamo).




Deutlich wurde dies auch wieder im Fall von Subaida, der nach seiner Übergabe an die CIA nur noch Kontakt mit einem CIA-Agenten hatte, der ihn verhörte, und einem Psychologen. Hervorgetan hatte sich aber offenbar besonders der Psychologe, wie die Washington Post aufgrund der veröffentlichten Dokumente schreibt, der nun ein Versuchsobjekt gefunden zu haben schien. Er bot – in Zusammen-arbeit mit anderen - Ideen, Methoden und Rechtfertigungen an, um den Mann zu unterwerfen, woraus die zehn "harten Verhörmethoden" – auch "einzigartig und innovativ" genannt - entstanden: extremer Schlafentzug, Schlagen, Knallen gegen eine Wand, Waterboarding, Aussetzen an Insekten, um Angst zu erzeugen, Einsperren in enge Käfige, Nacktheit, um das Selbstwertgefühl zu untergraben, Diät, die furchtbar schmeckt, laute Musik ("Dieser Geheimdienst foltert nicht"). Die Zwecke heiligen die Mittel – und natürlich alles im Dienste von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat. Und weil der Psychologe diese Maßnahmen befürwortete und versicherte, dass dadurch keine schweren körperlichen oder psychischen Leiden verursacht würden, fanden auch die Juristen nichts dabei. Die Experten arbeiten sich zu und stützen einander."




"Der Heiler ist einzig für seinen Patienten da. Anderenfalls könnte man von ihm mit Berechtigung fordern, Menschen nicht mehr zu behandeln, die keinen Nutzen für die Gesellschaft haben oder ihr gar schaden. Chirurgen würden so schnell zu Henkern, Psychologen gäben gute Folterknechte ab, kennen sie sich doch mit den Ängsten und Motiven ihres Gegenüber besonders gut aus. Nach dem 11. September stellte sich allerdings schnell heraus, dass nicht alle Vertreter dieses Berufsstands dieser Meinung sind."





Uneingeschränkte deutsche Solidarität?




"Wird einer Person absichtlich oder irrtümlich von Ärzten, Psychiatern, Justiz oder Politikern eine Geistesstörung (Wahn, Paranoia) zugeschrieben, um zutreffende Erkenntnisse, die diese Person an die Öffentlichkeit bringt, zu diskreditieren, dann spricht man in der Fachliteratur vom Martha-Mitchell-Effekt. Dr. Thomas Grüter schreibt hierzu (2004, S. 12): "Die Fehldeutung von Tatsachen als Wahnideen ist unter dem Namen »Martha-Mitchell-Effekt« bekannt.
Martha Mitchell war die Frau des ehemaligen US-Justizministers John Mitchell. Im Oktober 1972 wurde er beschuldigt, den Einbruch in die Wahlkampfbüros der demokratischen Partei im Watergate Hotel in Washington D.C. beauftragt zu haben. Frau Mitchell informierte mehrfach die Presse darüber, dass ihr Mann nur als Sündenbock für den eigentlichen Drahtzieher herhalten sollte: Präsident Richard Nixon. Das Weiße Haus streute daraufhin falsche Informationen über ein angebliches Alkoholproblem der Ministergattin und unterstellte ihr Wahnideen."





"Die Waffen, vor denen ich seit 2001 warne und auf deren Anwendung gegen Bürgerinnen und Bürger ich aufmerksam gemacht habe - was dazu führte, dass man mich psychiatrisiert und mundtot gemacht hat - finden sich jetzt im neuen Bayerischen Polizeiaufgabengesetz (1.1.2006) unter der Formulierung: "Elektroimpulsgerät und
vergleichbare Waffen" im Art. 61 (4).
http://www.polizei.bayern.de/news/recht/index.html/5936
Art. 61 (4): "Als Waffen sind Schlagstock, Elektroimpulsgerät und vergleichbare Waffen, Pistole, Revolver, Gewehr, Maschinenpistole, Maschinengewehr und Handgranate zugelassen. Waffen können auf Anordnung des Staatsministeriums des Innern zeitlich befristet als Einsatzmittel erprobt werden."





Buchhandlung '89 in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen:
Psychologie, Opposition und Staatssicherheit Jürgen Fuchs beschreibt die schlimmen Zusammenhänge von Pychologie und Stasi.




Die Operative Psychologie des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR



"Dass das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR psychologische Erkenntnisse nutzte, erscheint heute als erwiesen, aber dass es dazu einen eigenen Lehrstuhl an der Geheimdienst-Hochschule hatte, wissen die wenigsten.



Mit einer Arbeit wie “Die Gewinnung Inoffizieller Mitarbeiter und ihre psychologischen Bedingungen” konnte man an dieser Stasi-Hochschule seinen Doktortitel machen und ihn bis heute auch behalten. Um das Vorgehen zu perfektionieren, entstand 1965 an der Stasi-Hochschule in Potsdam-Eiche ein Lehrstuhl für sogenannte "Operative Psychologie". Ca. 10 000 Offiziere haben dort Kurse in Psychologie gehört."






Wikipedia:



"Die Hauptaufgabe der HVA war die Auslandsaufklärung (Spionage), darunter die politische, Militär-, Wirtschafts- und Technologiespionage. Daneben zählten Aktionen gegen westliche Nachrichtendienste (Gegenspionage mittels „Eindringen“ in deren Strukturen), Sabotagevorbereitung und die so genannten „Aktiven Maßnahmen“ (Desinformation) im „Operationsgebiet“ BRD und West-Berlin zu den Aufgaben der HVA.



Bekannt geworden ist in der Öffentlichkeit die „Methode Romeo“ der DDR-Auslandsaufklärung HV A. Die Aufgabe so genannter „Romeos“ bestand seit den frühen 1960er Jahren darin, Sekretärinnen von westdeutschen Politikern durch Vortäuschung von Liebe für sich zu gewinnen (Stasi-Jargon „intim betreut“), emotional abhängig zu machen oder sogar „gezielt nachrichtendienstlich“ zum Schein zu heiraten. Die oft ledigen und einsamen Frauen, die zuvor von ostdeutschen Experten ausgesucht wurden, gaben ohne Wissen des eigentlichen Auftraggebers geheime Dokumente ihres Arbeitsbereiches an ihre Liebhaber weiter. Im Jargon der Stasi wurde der Begriff „Ficken fürs Vaterland“ zu einem geflügelten Wort für diese Einsätze (siehe auch Heiratsbetrug)[1]. Teilweise wurde den Frauen die Herkunft ihrer Partner aus anderen Staaten als der DDR „unter fremder Flagge“ vorgetäuscht."





(Siehe Hörspiel: Chiffre Morgaine in Blogland, Uneingeschränkt dienstbereit)






"In Potsdam stoppte ein Rathaus-Ausschuß die Beratungsstelle eines Stasi-kritischen Vereins. Prominente Ex-Dissidenten sind unerwünscht



... Es ist viel delikater. Eine Mehrheit von Stadtverordneten aus PDS, CDU und Bürgerbündnis überstimmten die SPD-Vertreter des Gremiums, weil ihnen der Verein und vor allem die ihn tragenden Personen nicht genehm sind. Denn die sind keine Unbekannten: in der ostdeutschen Psychiatrieszene nicht und in der Auseinandersetzung mit der Stasi-Vergangenheit schon gar nicht.



Vor allem die Psychologen und Publizisten Klaus Behnke und Jürgen Fuchs, 1977 infolge der Biermann-Affäre aus der DDR ausgebürgert und heute in der Psychosozialen Initiative tätig, sind den Potsdamer Lokalpolitikern ein Dorn im Auge. Die Bürgerrechtler rühren in der Wunde der ostdeutschen Psychologie: ihrer Verstrickung mit dem Ministerium für Staatssicherheit.



Auf einem Kongreß Ende 1993 und zuletzt in ihrem Buch „Zersetzung der Seele“ (Rotbuch Verlag 1995) leuchteten Behnke und Fuchs die Rolle der Psychologie bei der Unterdrückung in der DDR aus. Und dabei spielt Potsdam eine herausragende Rolle. An diesem Ort, genauer: in der ehemaligen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit, unterhielt man einen eigenen Lehrstuhl „Operative Psychologie“.



Wissenschaftler verdienten sich dort ihre akademischen Grade unter anderem mit Arbeiten über das effektive Anwerben und Führen von Inoffiziellen Mitarbeitern selbst im Kindes- und Jugendalter (FOCUS 13/95), sie brüteten die Strategien aus, wie Dissidenten und oppositionelle Gruppen zu „zersetzen“ seien."









Nachtrag:



Search Alias "Terra" und "Captain Kitty", ISLA-Blog. Terra meldete sich im alten ISLA-Blog als Freundin von Helens ehemaliger sehr schreibbegabter Klassenkameradin mit psychischen Problemen, nachdem diese bei der ISLA anfang, zu schreiben. Terra, die/der sehr schnell anfing, im ISLA-Blog professionell Zwietracht zu säen, unterstützte Captain Kitty leider in Attacken gegen meine Tochter bzw. schrieb nach meiner Einschätzung auch unter ihrem Namen, um zwischen den Mädchen Neid zu säen, der entstanden war, weil meine Tochter als sympathisch und gutaussehend gilt und dann auch im Gegensatz zur Freundin erste Erfahrungen mit Jungen machte. Es gibt einen Beitrag von Kitty, in dem über ein drittes Mädchen gesprochen wird, welches als Nutte bezeichnet wird, weil sie mit einem Jungen schläft. Die Anspielungen auf meine Tochter sind unverkennbar. Zur Identität von Terra habe ich eine Vermutung.
In der Schule erhielt die ehemalige Freundin dann Sonderförderung in Form von Besuchen einer Schreibwerkstatt, während meine eigene Tochter die Klasse wiederholen mußte, weil ihre Leistungen abfielen und sie gemobbt wurde, wie mir die neue Klassenlehrerin später bestätigte. Bemerkungen eines anderen Lehrers, welche von einem detailliert informierten Wissen über meinen Alltag zeugen, sind mir noch gut im Ohr. Nun ist meine Tochter allerdings gut behütet, wie ich doch sehr hoffe. Auch in diesem Fall gilt: Zahltag!






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