Dienstag, 17. März 2009

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"Wir sind in die Ukraine gekommen, um den vergessenen Opfern des Holocaust zuzuhören. Und um den Menschen zu begegnen, die sich um sie kümmern. Menschen wie Shauli Driter vom "American Jewish Joint Distribution Committee", seit jeher "Joint" genannt. Das "Joint" hat den Anspruch, sich um jeden Juden zu kümmern, der irgendwo in der Welt in Not gerät, und Shauli ist ein Mann voller Geschichten: Wie er mit einem Hundeschlitten nach einem verschollenen Arzt im sibirischen Kamtschatka suchte. Wie er im Bürgerkrieg in Ruanda Juden zur Flucht verhalf. Wie er beim Kosovo-Krieg mit Geld vom "Joint" und der Hilfe eines albanischen Mafioso ein Flüchtlingslager für die Vertriebenen aufbaute, weil der "Joint" zeigen wollte, dass Juden auch Muslimen in Not helfen. Jetzt pendelt Shauli im Auftrag des "Joint" zwischen Jerusalem, Kiew, Dnjetropetrowsk und Kharkow."







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