Dienstag, 31. März 2009

.






Online-Magazin Mütterblitz
Ratgeber für Mütter


















'Muttersein bedeutet nicht, dass Mütter, die dieses Bedürfnis ihrer Kinder erfüllen wollen, deshalb in ihre vier Wände eingesperrt bleiben müssten und keine anderen Fähigkeiten mehr anwenden könnten. Nicht die Kinder sind schuld, dass Mütter den Spagat zwischen Kindern und Arbeit machen müssen, sondern gesellschaftliche Strukturen. Oft entscheiden Mütter aus diesen Zwängen, sich von ihren Kindern zu früh und zu lange zu trennen, nur um wieder berufstätig sein zu können. Statt sich bewusst zu machen, dass ein Kind ungefähr nach vier Jahren selbst gerne einen Vormittag lang in den Kindergarten geht und an vielen Nachmittagen mit seinen FreundInnen spielt, was der Mutter Freiraum für andere Betätigungen schafft.



Kinderkrippen und Ganztagsschulen gehen jedoch an den Grundbedürfnissen von Kindern und Müttern vorbei und täuschen darüber hinweg, dass auf diese Weise nur die Arbeitskraft der Frauen ausgenutzt wird. Untersuchungen wollen uns glauben machen, Kinder kämen mit dieser Form von Kindheit bestens klar. Bekanntlich lässt sich für jede Theorie eine Bestätigung finden. Das ist aber nicht das, was Mütter wirklich fühlen. Sie brauchen vielmehr die Möglichkeit, die Betreuungsform für ihre Kinder zu wählen, die für ihre Familie stimmig ist."'





Anmerkung:


Aus eigener Erfahrung heraus halte ich den zeitlich begrenzten Aufenthalt für Einzelkinder in Gruppenbetreuungen allerdings für sehr sinnvoll. Meine Tochter absolviert gerade aufgrund vieler schöner Erinnerungen ihr Schulpraktikum in der Ganztagsbetreuung der Grundschule. Seit ihrem 9. Lebensjahr fährt sie alleine in die Reiterferien. Wichtig war bis vor kurzem für sie, dass jemand zu Hause ist, wenn sie heimkommt.






.