Sonntag, 8. Februar 2009

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"Der Eigentümer, das ist die britische Investmentfirma Dawnay Day. Die Briten, inzwischen selbst insolvent, hatten die Warenhäuser im August 2005 vom Karstadt-Quelle-Konzern übernommen und dafür etwa 500 Millionen Euro bezahlt. Um den Kaufpreis zu refinanzieren, hätten sie Hertie Mieten aufgebürdet, die von keinem Kaufhaus der Welt zu erwirtschaften seien, sagt Bär.


Ob Dawnay Day eine "miese Heuschrecke" sei, die Hertie nur aussauge, wird der Insolvenzverwalter gefragt. Dessen Gesicht wird noch ein wenig röter, ehe er antwortet: Normalerweise verwende er diese Bezeichnung nicht. Denn sie treffe oft den Falschen. "Aber bei Dawnay Day ist das anders. Da trifft er den Richtigen", sagt Bähr."





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