Mittwoch, 18. Februar 2009

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Manche haben offenbar das Räuber-und-Gendarm-Spiel aus der Kindheit noch im Blut. Mich zum Versteckspielen anhalten. Mir 24/7 die Ideen mit Hilfe von moderner Technik abziehen. Und mich gleichzeitig versuchen mit verschiedenen Methoden einzuschüchtern, kaltzustellen. Als da wären: Triggern. Die Methoden, das Wie, erspare ich mir hier. Oder diese und ähnliche Sprüche wie "Ich werde sagen, du hast ein psychisches Problem, falls ich aussagen muß". Nur zwei Beispiele von vielen. Dass ich einmal zu jemandem sagen würde: "Ich hoffe, man hat dich wenigstens gut bezahlt als Nutte". Das hätte ich mir nie träumen lassen. Es macht mich so traurig. Einfach nur traurig.
Ein erneuter Versuch. Doch bei den wenigen Treffen das gleiche Ritual. Mir triggern, dass man wieder weiß, welchen Senf ich am Tag zuvor auf meinem Leberwurst-Brot gegessen habe.
Und wie kann man als Frau in der Leitung hängen, wenn der Mann mit jemandem schläft? Direkt danach sogar anrufen? Was für ein Abgrund. Was muss mit jemandem passiert sein, der sich in solch ein Milieu begibt? Britische Prostituierte, die ihrem eigenen Mann beim MI5 Filmmaterial über Sexszenen liefern, mit denen man Menschen erpresst? Solche Fälle hatte ich vorher offenbar immer überlesen.
Warum nur? Warum?
Die kleinen Dinge des Alltags. Die Angst vor Öffentlichkeit und diversen Institutionen? Ich hörte, dass eine Lady, die angeblich als Moderatorin arbeitete und nun temporär Co-Chefin in einer Firma mimt, alleine schon bei der Erwähnung des Wortes "Verbraucherzentrale" einen hysterischen Anfall bekam. Dabei ging es in diesem Fall doch gar nicht um ihre Firma.
Mit Ironie gewinnt man ein wenig Abstand. Und mit sinnvollen Aufgaben. Es ist immer gut, wenn man zum Beispiel dem Nachwuchs frühzeitig die Möglichkeiten, Rechte und Wege in diverse Institutionen der Demokratie vermittelt. Nebenbei bemerkt ist das ins Nest gelegte Ei ein ganz liebes.
Was bleibt? Für heute ein Hinweis auf die Folgen von zu viel Arbeit unter Tage: Allzu leicht ergeben sich ambivalente Verhaltensweisen, die hin und wieder bei Außenstehenden einen nicht ganz so schönen schizoiden Eindruck hinterlassen.
























Damenstiefel










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