Samstag, 21. Februar 2009

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Nur "noch 100 Millionen Euro für den Lebensabend"? (Nr. 17)
Eine Welt voller Berater und Beraterhonorare
"Lehman-Millionen sind wieder da" - jedenfalls in diesem Fall. (Nr. 16)
Verein der ehemaligen AWD-Mitarbeiter e.V. (Nr. 24)



"Es wurde uns erzählt, die Krise sei aus den USA über uns gekommen. – Das ist nicht richtig. So zeigt die wahnsinnig teure Pleite der Hypo Real Estate in München beispielhaft, dass hierzulande selbst arrangierte Zockereien stattgefunden haben.
Spitzenbanker haben uns erzählt, 25 Prozent Kapitalrendite seien normal. Sie haben damit den Wettlauf um riskante Operationen angeheizt. Und sind immer noch im Amt."



"Hier ist niemand überrascht worden. Das ist von langer Hand eingefädelt. Übrigens ist unser Bundesfinanzminister auch nicht von den neuen Finanzprodukten angesprungen worden. Er und sein jetziger Staatssekretär haben aktiv an der Entwicklung und Einführung der Schrottpapiere mitgearbeitet. Die Verpackung von schlechten Forderungen in besser klingenden Wertpapieren wurde erleichtert. Hedgefonds wurden in Deutschland im Jahre 2004 zugelassen. Die Plünderung deutscher Unternehmen durch deutsche und ausländische so genannte Investoren wurde ab dem 1. Januar 2002 steuerlich gefördert."



"Mit den von der Globalisierung erzwungenen Anpassungsprozessen tat er sich ebenso schwer wie mit einem Neoliberalismus, unter dem das Soziale der Marktwirtschaft verkümmerte. Wie sehr ihn die Sorge um die soziale Gerechtigkeit umtrieb, wurde in seinem 2006 in Kooperation mit der IG Metall herausgegebenen Buch „Nur noch Markt, das ist zu wenig“ deutlich. Es sorgte unter Arbeitgebern für Irritationen. Nach der Finanzkrise wird mancher Kritiker sein Urteil differenzieren. Hans Mundorfs Lebensweg und manche persönlich erlittene Ungerechtigkeit erklären sein entschiedenes, streitbares Plädoyer für Gerechtigkeit. (Quelle: Handelsblatt)" (Nr. 27)




Und zum Schluß in eigener Sache ein Hinweis auf die hier erwähnte "Petition der Kerzenmacher". Ich bin ebenso der Meinung, dass es unsinnig ist, Märkte abzuschotten, um Massenware herzustellen, die an anderen Orten billiger produziert werden kann. Kerzen können natürlich auch in China produziert werden.




































Der Holdenhof ist ein Ort, an dem sich auf Einladung Menschen treffen werden. Und sicher auch der eine oder die andere Gefallen finden wird nicht nur an den dort gezeigten Kerzen. Alle Versuche, das Konzept des Holdenhof zu kopieren oder sich - wie in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder geschehen - Wissen per 24/7-Technik zu beschaffen und für eigene Zwecke einzusetzen, sind jedoch für den Holdenhof nicht störend. Im Gegenteil beflügeln sie unsere Absichten. Wie bereits in der Vergangenheit weisen wir auch weiterhin auf Ähnlichkeiten gerne hin. Nutzen dazu verstärkt barrierefreie Kommunikation. Und freuen uns über die Zusammen-arbeit mit Gleichgesinnten.





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