Samstag, 21. Februar 2009

.





In meinem Account gerade gelesen die Google-Anzeige 'Spirituelle Räume gestalten'. Auf der Internet-Seite wirbt die Lady mit Engeln, Familienaufstellungen und Landmark-Ausbildung. Siehe hierzu unter anderem:


Das Forum. Protokoll einer Gehirnwäsche. Der Psycho-Konzern Landmark Education. dtv




Ausgesprochen komisch finde ich in diesem Zusammenhang, dass in der Gerüchteküche immer mal wieder das Rezept auftaucht, in dem man einen Anteil Scientology und einen Anteil CIA mixt und daraus ein nahrhaftes und weltweit wirkendes Imperium kocht. Ein Gericht, was natürlich nicht jedem schmeckt ... Upsss. Soeben verschwindet mein geöffnetes Fenster am Bildschirm und ich darf mich von neuem einloggen ... Guten Morgen! ... Also, weiter im Text. Der oben genannte Wikipedia-Link von Landmark auf "Deprivation" und der dann aufgeführte Risiko-Faktor "Vaterlosigkeit" für Deprivation ist Ausdruck einer patriarchal reaktionären Psychologie, wie sie unter anderem bei Familienaufstellungen betrieben wird. Nicht nur unsere weltweit wirkenden Dienste verabschieden sich hoffentlich von solchen Konzepten, denn wer will schon gerne auf das riesige Potenzial an weiblichen hochqualifizierten Führungskräften verzichten, denen diese reaktionären Vorstellungen am Arsch vorbeigehen ... Oh la la ... wieder verschwindet gerade mein geöffnetes Fenster ... Nun denn. Weiter ... Gerne werden die genannten reaktionären Ausbildungen natürlich an christlichen Instituten angeboten ... Und nun sehe ich hier die weiße Schrift nicht mehr. Is gut jetzt?
Meine eigenen Erziehungprinzipien kennzeichnen mit Erfolg etwas anderes. Wichtig ist EINE konstante Bezugsperson, unabhängig vom Geschlecht. Wesentlicher Bestandteil meiner Prinzipien sind außerdem Bildung und Erziehung, die implizit patriarchale Muster in Alltag und Kultur immer wieder deutlich machen, ihren Herrschaftsanspruch ad absurdum führen und Alternativen aufzeigen, die ein tatsächlich gleichberechtigtes und respektvolles Verhalten der Geschlechter miteinander vermitteln. Besondere Fähigkeiten von Frauen, hervorgehoben auch in neuen Forschungsergebnissen, werden als solche gekennzeichnet, trainiert, gefördert und nicht etwa als Schwäche gebrandmarkt.






.