Mittwoch, 14. Januar 2009

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Er klingt irgendwie ein wenig verärgert. Was ich ebenfalls gut verstehen kann. Ich zitiere mich selber: "Nach dem Eindruck der letzten Jahre ziehe ich die Schlussfolgerung, dass Teile der Medien in den Bereich der organisierten Kriminalität involviert sind. Wer nicht mitspielt in einem der Netzwerke, den versucht man zu vernichten." Und deswegen gibt es schmackhafte "Omelettes mit grünen Eiern". Keine Sorge: Es leben auf der Erde genügend Leute, die nachhaltig wirken wollen gegen Zuhälter und andere männliche oder weibliche Zuträger der Organisierten Kriminalität. Persönliches Pech, wer sich so weit aus dem Fenster wagte in diesen kriminellen Netzwerken. Selbst wenn das - wie so oft in der Geschichte - wieder nur der mit Geld vergoldete Befehl war, den man einfach befolgen musste. Die Wahrheitskommissionen werden sich befassen müssen mit den Stiefelträgern aus der Medienindustrie, die dafür sorgten, dass der Kapitalismus derart aus dem Ruder lief und seine Netze in der Organisierten Kriminalität knüpfen konnte. Die Ablenkung von der eigenen Schuld durch den Fingerzeig auf die Finanzindustrie oder aber böse ausländische Mächte, die irgendwie doch keiner kennt, wird da nicht weiter helfen. Ein Netz besteht aus vielen einzelnen Knoten. Und die gilt es zu zerschlagen. Jeder und jede einzelne trägt die Verantwortung. In meinem Fall weiß ich einige einzelne Namen, sie sind nur allzu sichtbar geworden in den Jahren seit der Veröffentlichung von "Generation Blogger". Und ich bin sicher, ich werde noch mehr Namen erfahren.





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