Freitag, 23. Januar 2009

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Und hier nur ein kleiner Dialog unter uns beiden: Glaubst du Knalltüte wirklich im Ernst, ich hätte nicht gewusst, dass du frischen Fisch fängst, während du dir von mir beim Umzug helfen lässt? Dir von mir helfen lässt, den Holzboden zu reinigen? Hast du geglaubt, dass ich dir im Baumarkt die Nummer mit dem Armen Ritter abnehme, der plötzlich doch ein bisschen, aber nur ein ganz klein bisschen Geld hat? Gerade soviel, dass die Neigung zur Hilfe eben doch immer noch bestehen bleibt? Irgendwo zwischen Kasse und Regal hatte hinten im Laden eine wundersame Geldvermehrung stattgefunden. Die Frau wartete geduldig vorne, während, ja, während hinter den Regalen eine der Helferinnen dem Herrn ein wenig mit Barem aushalf.
Erstaunlich nicht, was gut geschulte Hasen so alles bemerken. Und ohne was zu sagen. Auch die, die dann durch den Gang ging, kam mir übrigens bekannt vor.
Selbst wenn einem nur noch zum Weinen zumute ist und das Auge im Wohnraum vielleicht einen falschen Eindruck hinterlässt: Manchmal muss man ein wenig verweilen, um die Gesichter zu sehen. Und die Nebel zu teilen.
Und noch etwas: Die Idee, jemanden per SMS zum Ficken zu wecken, wenn der gerade eingeschlafen ist, ist auch nicht so ganz neu. Kannst ja noch mal in Ruhe überlegen, warum ich dir wärmstens "Departed - Unter Feinden" vorgeschlagen habe. Ende des Dialogs.


Noch eine Empfehlung an die leider gehirngewaschenen RekrutInnen aus der Clowns-Armee: Am besten raus der Kampfzone, Ladies and Gentlemen! Eure Gesichter werden sonst bekannter, als euch lieb ist. Oder aussagen! Zum Beispiel beim Anwalt, der die Honorare für die Holden und Hasen eintreibt.




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