Donnerstag, 8. Januar 2009

.




Und hier ein Satz, den sich unsere schreibenden Berufszyniker hinter die Ohren schreiben können. Gerichtet an die, die mit Hilfe von Schnüfflern über das Scheitern der Anderen lästern, diese versuchen fertig zu machen. Gerichtet auch an die, die selber nix wagen ausser Buchstaben auf den Blog fallen zu lassen. Wie günstig war die Gelegenheit, die Bloggerin, die dieses böse Buch schrieb, mit allen Mitteln fertig machen zu wollen.
Ich habe zu den ersten gehört, die in Deutschland Buch und Internet verbinden wollten. Das war mein Projekt, bevor ich das Buch schrieb. Ich bin damit gescheitet. Blieb weiter beim bösen Internet, denn ich war naiv, optimistisch. Zu blöd zum Basteln von eigenen Börsenblasen. Hatte ein paar Ideen. Keine Ahnung von meinen eigenen Fähigkeiten. Habe im Buch kurz und knapp ohne langes Überlegen die Zukunft von Blogs beschrieben. Es fiel mir halt so in die Feder. Und bin damit dann völlig vom Weg dessen abgekommen, was man tunlichst nicht tun sollte, wenn man keine Feinde haben will.
Mein langes Gedächtnis erinnert sich nicht nur an die blonde Bank-Lady ohne Studium, deren Selbstbewusstsein es so richtig gut tat, der rothaarigen Lady mit Studium den Mitleidsbonus gnädig leider nicht zu gewähren. Ja, man konnte eben nicht anders. Die Vorschriften. Und wie schrecklich, wenn man so am Boden ist, gelle?
Nun, das Rad des Leben dreht sich weiter.



"In den Vereinigten Staaten, es ist weithin bekannt, läuft das anders. Da ehrt einen Handelnden tendenziell das Scheitern, und manchmal gibt man dem Pleitier besonders gerne neues Geld: Denn er hat seine Erfahrungen gemacht und hoffentlich aus ihnen gelernt. Erst derjenige, dessen Lebenslauf Verwundungen aufweist, ist wirklich gereift und des Vertrauens seiner Geldgeber und seiner Mitarbeiter würdig."



































.