Mittwoch, 24. Dezember 2008

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"Sie haben dich dabei ertapppt, nicht wahr?"
"Wie, wobei ertappt?"
"Du weißt schon."
"Nein, weiß ich nicht, sag's mir."
"Du weißt schon."
"Nein, weiß ich nicht ..."




Satzfetzen des ehemaligen Auftragslovers, wiederholt an anderen Orten. Der Sinn der Sätze erschloß sich mir nicht und blieb reine Beschäftigungstaktik getreu dem Motto, dass irgendetwas schon hängenbleibt. Sinnloses Gemurmel wie so vieles seit unserer Veröffentlichung von "Generation Blogger" im November 2003.
Sinn ergibt hingegen das 11. Gebot: Thou shalt not blog! Sonst droht der Wut-Virus, der hoffentlich nicht deswegen angreift, weil die Grünhelme, Cap Anamur und Rupert Neudeck hier im Haus wohnten. Die übrigens deswegen damals ein paar Buchstaben im Buch bekamen. Weil Frau Neudeck einfach nett war. Und weil sie Blogs als eine der ersten deutschen Organisationen nutzten. Über weitere nahöstliche Befindlichkeiten war ich damals nicht informiert. Und auch nicht über die Methode, mediale Trigger-Tiger einzusetzen, die Wut-Viren verteilen. Bemerkenswerte Mittel, die es wirklich verdienen, einer breiteren öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Mein Mitleid mit den taumelnden Tigern hält sich da eher in Grenzen, selbst wenn die Öffnung der Stasi-Akten sicher einige Notsituationen erzeugt hat. Wie ich damals von meinem Lektor erfuhr. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt das Wort Rosenholz-Dateien nicht.






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