Mittwoch, 17. Dezember 2008

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Margrit Lichtinghagen? Eine interessante Entwicklung des Falles
in der Demokratie Deutschland. Wenn man sich dazu das Dossier 'Staatsanwältin im Krieg' durchliest, aus dem ich gestern bereits hier zitierte.
Frau Lichtinghagen hat wirklich einige schreckliche Fehler gemacht. Solch einen wie diesen zum Beispiel:
'Sie habe sich erkundigen wollen, wo Bußgelder sinnvoll eingesetzt werden können, heißt es. Eine Aufgabe, die eigentlich ihren Chefs zusteht - und nicht einer „einfachen“ Staatsanwältin. Auch Minister Andreas Pinkwart (FDP), der zufällig in das Gespräch hineingeplatzt war, bestätigt gestern, das ihn der Gesprächswunsch der Ermittlerin überrascht habe: „Das habe ich noch nie so erlebt.“
... Zu besichtigen war Lichtinghagens Gangart auch im Juli diesen Jahres, als das erste Urteil in der Liechtenstein-Affäre gesprochen wurde. Angeklagt war ein Immobilienmakler aus Bad Homburg. Staatsanwältin Lichtinghagen sprach mit gewohnt lauter und leicht rauchiger Stimme von „Gier“ und „Machtgefühlen“, von „Steuerhinterziehung als Volkssport der Oberschicht“. Das Urteil lautet zwei Jahren Haft auf Bewährung und 7,5 Millionen Euro Strafe. Zum Vergleich: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wurde im so genannten Vodafone-Prozess zur Zahlung von 3,2 Millionen Euro verurteilt.'
'Bild' meint, so bunte Buchstaben drucken zu können. Noch Fragen?



P.S. Dieser Beitrag ist ein Bildungsbeitrag für unsere angeleiteten Damen und Herren vom Nationalen Widerstand, die an sich Lunte legen lassen und ihre Wut an angeblich bösen bösen linken Polizisten auslassen. Na, lasst Ihr Euch weiter vor den Karren spannen für die nächste medial wirksame Aktion?
Und noch was, Ihr Nationalen Widerständler: Was, wenn der Kapitalist oder der Ami da im Hintergrund schon wieder mal die Fäden zieht? Ihr wisst ja, lauter Verschwörungen. Keiner bestraft mehr die wahren Schuldigen. Und die Polizei wird mit therapeutisch beruhigenden Beschäftigungsspielen unterhalten, während das eigene Reich im Sumpf versinkt. Deswegen ist ja auch nichts besser für das eigene Reich als ein bisschen Unruhe im fremden Reich.

P.P.S. Dieser Text richtet sich natürlich selbstverständlich nicht an unsere Profis, die genau wissen, für wen und wie sie arbeiten. Niemals würde ich unterstellen, dass die Angestellten der Intelligenz-Agenturen nicht wissen, was sie tun.




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